Logistikzentrum

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Heute wieder bei den Kolleginnen und Kollegen von DHL in Schkeuditz zwischen Halle und Leipzig

Hunderte Kolleginnen und Kollegen strömen in wenigen Stunden aus den S-Bahnen aus Halle und aus Leipzig kommend am Bahnhof Schkeuditz in Richtung eines der größten Logistikers Deutschlands: DHL.

Korrespondenz aus Halle/Saale
Heute wieder bei den Kolleginnen und Kollegen von DHL in Schkeuditz zwischen Halle und Leipzig
Einsatz vor dem DHL-Zentrum zwischen Halle und Leipzig (rf-foto)

In Zeiten, wo Lagerwirtschaft als teurer Ballast in den meisten Betrieben schon lange abgeschafft wurde, werden sie immer wichtiger, in der Produktion, für die notwendigen Rohstoffe und Teile und für uns Käufer vieler lebensnotwendiger Erzeugnisse. Damit haben sie auch einen gewaltigen Hebel in der Hand, denn wenn sie alle Räder still stehen lassen. Da mag wohl nicht nur die Geschäftsleitung dieses Riesen-Logistikers gar nicht dran denken.

 

Dass Arbeiter nicht aufeinander schießen dürfen, es nicht wollen, ist in einem Betrieb, wo die Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt kommen, fast selbstverständlich. Einen III. Weltkrieg will niemand. Die wenigsten fallen auch auf die sozialchauvinistische Propaganda herein, einen der Imperialisten zu unterstützen. Und doch ist der Glaube noch sehr vieler - vor allem junger - Menschen groß, dass es nicht zum Weltkrieg kommen könne, weil den doch niemand wirklich wollen kann. Da unterschätzen sie den Drang der Imperialisten zur Neuaufteilung der weltweiten Macht- und Einflusssphären.

 

Unsere Flugblätter gegen den imperialistischen Krieg und für den Aufbau einer neuen Friedensbewegung, der Schaffung von Widerstandskomitees von MLPD und REBELL, gingen alle weg, ja es waren diesmal deutlich zu wenig. Aber es waren auch noch deutlich zu wenig, die sich in unsere Listen eintrugen. Da müssen wir noch deutlich eine Schippe drauflegen, besser und schneller restlos überzeugende Argumente entwickeln. Wir bleiben dran.