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Leserbrief zu den Folgen eines atomar geführten III. Weltkriegs

Zum Leserbrief einer Leserin „Würde ein 'ausgebrochener Weltkrieg' die Menschheit vernichten“, der am 3. Mai auf „Rote Fahne News“ erschienen ist, schreibt ein Leser:

Von einem Rote Fahne News-Leser aus Stuttgart

Liebe Rote Fahne News-Leserin, … in meinen Augen (ist es, Anm. d. Red.) eine Illusion zu glauben, in einem Atomkrieg gäbe es die Möglichkeit des Überlebens der Menschheit, die dann unter schwierigen Bedingungen den Sozialismus aufbauen könnte.

 

Dazu die Frankfurter Rundschau vom 25. Juli 1981 unter Berufung auf die Zeitschrift The Bulletin of Atomic Scientists: "Bei einem Atomkrieg ... würden 200 Millionen Menschen sofort getötet, 60 Millionen schwer verletzt." Und: Allein bei einem atomaren Angriff auf San Francisco mit einer 1-Megatonnen-Atombombe "sind 624.000 Menschen sofort tot und 300.000 schwer verletzt." Im Fall einer 20-Megatonnen-Bombe "erhöht sich die Zahl der Toten auf 1.538.000“ (zitiert nach Willi Dickhut: "Krieg und Frieden und die sozialistische Revolution“, Stuttgart, 1983, S.43)

 

Ein atomarer III. Weltkrieg würde die Opferzahlen um ein Vielfaches steigern und das Ende der Menschheit bedeuten, da die Überlebenden von Atomschlägen schutzlos Seuchen, dem langsamen Tod durch Hunger oder atomarer Verseuchung ausgesetzt wären.

 

(Es ist unbedingt notwendig), den aktiven Widerstand gegen einen drohenden Atomkrieg mit aller Kraft zu organisieren.