Erfurt

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Widerstandsgruppe gegen Militarismus und die Vorbereitung eines III. Weltkriegs

Gestern hat sich die erste gemeinsame Widerstandsgruppe von REBELL und MLPD in Erfurt getroffen. Es war eine gut gemischte Truppe: neue Jugendliche, erfahrene Friedenskämpfer, Mitstreiter aus Palästina und Syrien und von MLPD und REBELL.

Korrespondenz

Wir haben zu Beginn das Video der neuen Friedensbewegung vom 8. Mai über die Gefahr eines III. Weltkrieges angeguckt und darüber gesprochen. Eine Schülerin sagte: „Ich gucke häufig Nachrichten, das ist echt schlimm. Viele in meiner Klasse sind unpolitisch. Manche verteidigen die Waffenlieferungen in die Ukraine, aber das geht gar nicht! Um die Umwelt kümmert sich auf einmal niemand mehr. Plötzlich ist es gut, Gas aus den USA zu kaufen, obwohl das total umweltschädlich ist!“

 

Die Kriegspropaganda in den Medien, wo nur einseitig Russland kritisiert wird, wirkt noch. Der palästinensische Mitstreiter: „Wenn wir einen dritten Weltkrieg verhindern wollen, müssen wir insbesondere der USA die Macht nehmen. Sie verkaufen Waffen und zetteln Kriege an, damit sie Profite machen können. Sie fühlen sich als Weltpolizei, aber sind Imperialisten, die sich andere Länder unterwerfen.“ Wir waren uns einig, gegen alle Kriegstreiber zu kämpfen: ob Putin, Biden, Selenksyj oder Scholz!

 

Wir haben überlegt, wie wir Jugendliche überzeugen können, aktiv zu werden. Die Grausamkeit des Krieges darf einen nicht lähmen: einen Weltkrieg verhindern ist möglich! Aber nur, wenn Jugendliche, Arbeiter, Frauen, usw. massenhaft auf die Straße gehen. Wir prüfen, ob wir an einer Schule in Erfurt einen Protest gegen Jugendoffiziere in Schulen organisieren. Die Schüler wollen an ihrer Schule jetzt den Gedanken eines Schulboykotts gegen die Kriegsgefahr verbreiten. Nächstes Mal wollen wir unseren Auftritt auf der Donnerstagsdemo vorbereiten.