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Rechter Terroranschlag auf zwei Schulen in Essen-Borbeck dank engagiertem Schüler verhindert

Wie „WDR Aktuell“ am 13. Mai berichtete, wurde ein 16-jähriger Schüler wegen der Vorbereitung einer schweren Straftat in Haft genommen.

Korrespondenz

Der aus der neofaschistischen Szene stammende Jugendliche beabsichtigte, am 12. Mai ein Blutbad in zwei Schulen in Essen-Borbeck durch selbst gebaute Bomben anzurichten. Der 16-Jährige soll einem Mitschüler gesagt haben, er wolle Bomben in der Schule verstecken.

 

Nach WDR-Informationen habe er eine Drohung ausgesprochen, dass sie bald alle sterben würden. Wie der WDR berichtete hatte sich ein Mitschüler zuerst an einen Lehrer gewandt, der daraufhin die Schulleitung informierte. Diese wiederum verständigte die Polizei. Ein SEK (Sondereinsatzkommando) stürmte und durchsuchte am frühen Donnerstagmorgen die Wohnung in der Nähe des Gymnasiums, in der der 16-Jährige zusammen mit seinen Eltern lebt. Der Schüler wurde in seinem Zimmer festgenommen. In der Wohnung wurden selbst gebaute Schusswaffen und Zubehör für den Bau von Bomben  sowie eine Armbrust gefunden. Außerdem 16 Rohrkörper, an denen Uhren angebracht waren, und "Gemische von Explosivstoffen". Einige der Rohrkörper seien mit Nägeln präpariert gewesen.

 

Die Rechtsentwicklung der Bundesregierung begünstigt die Ausbreitung von faschistischem Gedankengut. Während die Parteiführung der MLPD, die sich noch nie etwas zu Schulden hat kommen lassen, als „Gefährder“ beurteilt wurde und deswegen europaweit Fahndungen gegen sie ausgeschrieben wurde, schaltete sich der Inlandsgeheimdienst Verfassungsschutz im Falle des Essener Schülers nicht ein, um den näheren Hintergrund des geplanten Terroranschlags durch Neofaschisten auf zwei Schulen (auch eine Realschule) zu ermitteln. Deshalb: Auflösung des Verfassungsschutzes und Aufdeckung der Verwicklung von Teilen des Staatsapparats mit der faschistischen Szene! Gib Antikommunismus, Rassismus, Faschismus und Antisemitismus keine Chance!