Südafrika

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Bergarbeiter streiken – Landesweiter Streik gegen Armut geplant

Die Kommunistische Partei Südafrikas (Marxisten-Leninisten) (CPSA (M-L)) Mitgliedsorganisation der ICOR, berichtet über die Situation im Land (eigene Übersetzung):

Von Kommunistische Partei Südafrikas (Marxisten-Leninisten)

Die Arbeiterinnen und Arbeiter kämpfen in verschiedenen Branchen für Lohnerhöhungen, und in anderen Branchen - wie der Stahlindustrie und im Maschinenbau - stehen noch Streiks bevor, über die wir euch informieren werden, sobald sie beginnen. Ein dreimonatiger Streik in der Sibanye-Stillwater-Mine (Hersteller von Platin, Gold und Palladium), dauert immer noch an. Jetzt wollen die Sibanye-Stillwater-Arbeiter ein Treffen mit dem südafrikanischen Präsidenten. Sie fordern eine monatliche Lohnerhöhung von 1000 Rand (ca. 64 US-Dollar).

 

Die Arbeiter von ArcelorMittal haben sich mit dem Monopol über ihre Gewerkschaften auf eine Lohnerhöhung von 6 Prozent geeinigt, während ihre Forderung bei 7 Prozent lag. Außerdem streiken derzeit 5000 Beschäftigte des Molkereisektors von Clover. Und bei Eskom, dem Stromerzeuger und -verteiler, steht ein Streik bevor. Die südafrikanischen Steuerbehörden fordern eine Lohnerhöhung von 7 Prozent, während das Arbeitgeberangebot bei 1,4 Prozent liegt. Die Beschäftigten sind im ganzen Land auf Streikposten, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. Die SAFTU (South African Federation of Trade Unions) plant einen landesweiten Streik gegen die Armut. Die Lage der armen Menschen verschlechtert sich, weil die Preise für ihre Grundbedürfnisse wegen der täglichen Benzinpreiserhöhung steigen. Die armen Massen in ganz Südafrika demonstrieren durch die Kommunen.

 

In der BCMM-Region (Buffalo City Metropolitan Municipality, in der Provinz Ostkap) hat die CPSA (M-L) in allgemeinen Versammlungen in den Gemeinden die Gefahr und die Auswirkungen des Krieges Russlands gegen die Ukraine erläutert. Und wir planen eine Demonstration. Wir haben ein Treffen mit allen politischen und fortschrittlichen Organisationen einberufen, um die antiimperialistische und antifaschistische Einheitsfront und den Krieg in der Ukraine zu diskutieren - nur wenige nahmen daran teil. Über die weitere Entwicklung werden wir berichten.