Geschichte der IG Metall

Geschichte der IG Metall

Gewerkschafter gegen Kriegsgefahr und Aufrüstung

Hier ein interessantes Fundstück von der IG-Metall-Homepage: Dort ist unter „Unsere Geschichte“ das unten stehende Foto abgebildet:

Korrespondenz aus Reutlingen
Gewerkschafter gegen Kriegsgefahr und Aufrüstung
(foto: screenshot)

Es handelt sich um eine Kundgebung in Nürnberg, die eindeutig gegen die Aufrüstung gerichtet ist. Das Foto könnte aus den 1980er-Jahren gegen die atomare Aufrüstung sein. Mitten drin ist deutlich die IG-Metall–Fahne.

 

Losungen sind zu sehen: „Atomwaffen sind Verbrechen an der Menschheit“; „Boschler Nürnberg: Keine Stationierung von US-Atomraketen“; „Solidarität mit der Friedensbewegung in der DDR“; „Nein … zu ABC-Waffen“; „Postler … gegen Sozialabbau“.

 

Im ganzen Text zur Geschichte der IG Metall wird diese nur als Gewerkschaft beschrieben, die sich für gerechte Lebensbedingungen, existenzsichernde Löhne und gute Arbeit einsetzt. Gewerkschafter waren immer auch gegen Abbau demokratischer Rechte, gegen faschistische Umtriebe, gegen Aufrüstung und Kriegskurs. Gerade dieses historische Foto zeigt das und ist ein Argument dafür, um in den Gewerkschaften gegen die Aufrüstungspolitik und Weltkriegsgefahr aktiv zu werden.