Eisenach: Endspurt für das Pfingstjugendtreffen

Eisenach: Endspurt für das Pfingstjugendtreffen

Neue Rotfuchsgruppe und Widerstandsgruppe werden aufgebaut

Mit acht Kindern und Jugendlichen fand in Eisenach am Samstag das letzte Training für die Spiele ohne Grenzen beim Pfingstjugendtreffen statt.

Korrespondenz
Neue Rotfuchsgruppe und Widerstandsgruppe werden aufgebaut

Das Bierkastenspiel, das Schwammspiel und die Wasserplanke machten allen großen Spaß. Mit sechs Leuten ein schmales Brett, auf dem mit Wasser gefüllte Becher stehen, gleichzeitig an Schnüren anheben und mehrere Meter tragen, ohne dass die Becher umkippen – gar nicht so einfach! Aus den drei Kindern, die bei den Rotfüchsen mitmachen wollen, wurden heute sechs. Drei kurdische Mädchen, die die Rotfüchse schon vom Sommercamp kennen, wollten auch mitmachen. Mit dem Üben des Rotfuchs-Lieds und der Feuertaufe wurden alle bei den Rotfüchsen begrüßt. Nach Pfingsten sollen dann Leiter, Kassierer, Sport-Fuchs usw. gewählt werden.

 

Parallel dazu berieten Jugendliche und Erwachsene nach dem Training, wie wir in Eisenach den aktiven Widerstand gegen die akute Weltkriegsgefahr entwickeln. „Können wir überhaupt etwas machen von Deutschland aus?“ - das war eine Kernfrage, die wir diskutierten. Nicht alleine – deshalb muss man sich ja organisieren – aber wenn Kriege beendet wurden, dann durch Revolutionen oder den Kampf der Massen. Deshalb ist der Widerstand in allen Ländern und von allen Menschen so wichtig. Als erstes soll ein Flyer erstellt werden von der Widerstandsgruppe, auch erste Ideen wurden diskutiert: z.B. an einer großen Kreuzung mit einem Transparent auftreten und Flyer an die Autofahrer verteilen.

 

„Bringen wir die dann nicht gegen uns auf?“ - Sicher werden es nicht alle toll finden, aber viel mehr Menschen in Deutschland lehnen den Krieg und die Waffenlieferungen an die Ukraine ab, als uns die bürgerlichen Medien das weismachen wollen. Von Bad Salzungen bei Eisenach aus fahren Panzerdivisionen nach Litauen, die dort als NATO-Speerspitze aktiv sind. Dagegen wollen wir auch protestieren.

 

Nach Pfingsten geht es dann weiter mit dem weiteren Aufbau der Rotfüchse und der Widerstandsgruppe. Der Spielplatz im Wohngebiet, in dem die MLPD seit Jahren arbeitet, bietet dazu gute Bedingungen. Jedes Mal kommen Leute vorbei, die wir kennen, die wir direkt einbeziehen oder für die nächsten Treffen einladen können.