Ukraine-Krieg

Ukraine-Krieg

Solidarität?

„Hoch die internationale Solidarität“, diese Losung war jahrzehntelang das Alleinstellungsmerkmal der fortschrittlichen Bewegungen aller Länder. In den herrschenden Kreisen war das Wort „Solidarität“ eher verpönt, es hatte einen „linken Touch“.

Korrespondenz

Und heute? Egal welcher Politiker, Medienschaffende oder Monopolvertreter – durch die Bank nehmen sie dieses Wort in den Mund. Das begann schon mit der Corona-Pandemie und treibt im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg Blüten.

 

Was für eine Heuchelei - zum Beispiel bei den bürgerlichen deutschen Monopolpolitikern! Sie reden von Solidarität und liefern schwere Waffen, obwohl sie genau wissen, dass damit den Menschen in der Ukraine nicht geholfen, sondern nur geschadet werden kann. Nicht nur durch eine Eskalation und Verlängerung des Krieges. Wenn man die heutigen schweren Waffen im eigenen Land gegen den Aggressor einsetzt, nimmt man auch die Zerstörung eigener Infrastruktur, der Umwelt und vor allem zivile Opfer in Kauf.

 

Mit den schweren Waffen führen sie also anderes im Schilde, nämlich die Ukraine zum Aufmarschgebiet der NATO zu machen.

 

Wirkliche Solidarität gibt es unter den breiten Massen dieser Welt. Die herrschende Klasse ist dazu – natürlich bis auf einzelne Ausnahmen – gar nicht in der Lage. Untereinander liegen sie in erbitterter Konkurrenz, und gegenüber den Arbeitern und Angestellten können sie nicht solidarisch sein, denn sie brauchen sie für ihre Profitmaximierung und Kriegszwecke. Also null Vertrauen in diese Heuchler, die sich, wie damals schon die Faschisten, mit Begriffen aus der Arbeiterklasse schmücken.