US-Imperialismus

US-Imperialismus

Amerika-Gipfel

Schon vor der Eröffnung des Gipfels am Mittwoch steht ein Ergebnis fest: Er ist eine Niederlage für Joe Biden und die Politik des US-Imperialismus.

Korrespondenz aus Ingolstadt

Biden hatte Nicaragua, Venezuela und Kuba nicht eingeladen. Dagegen erhob sich breiter Protest. Die Anzahl der Länder, die ihre Teilnahme absagen, wird immer länger. Mexiko, Honduras, Guatemala ... Aus Argentinien und Bolivien kam Kritik, auch wenn diese Länder noch nicht abgesagt haben. Die Begründung Bidens, bei den Ausgeschlossenen handle es sich um Diktaturen, glaubt nicht einmal er selbst. Es ist bekannt, dass die brutalsten Diktaturen, die es in Lateinamerika gab, von den USA mit dem Werkzeug CIA errichtet wurden, so in Chile mit der brutalen Pinochet-Diktatur.

 

Aber die Zeiten, in denen die USA in ihrem "Hinterhof", wie sie Lateinamerika nannten, schalten und walten konnten wie sie wollten, sind endgültig vorbei. Das lassen sich die Völker nicht mehr gefallen. Dazu kommt, dass auf dem rohstoffreichen Kontinent ihnen der Rivale China zunehmend Einflussgebiete abnimmt.