Streiks und Straßenblockaden

Streiks und Straßenblockaden

Brutale Polizeieinsätze gegen Textilarbeiterinnen und -arbeiter in Bangladesh

Am dritten Tag von Streiks und Straßenblockaden von Textilarbeiterinnen und Textilarbeitern ging die Polizei mit Tränengas und Schusswaffen gegen die Proteste vor. Es gab viele Verletze und erneut Verhaftungen. Der Unmut wegen der extrem gestiegenen Preise für Grundnahrungsmittel und Energie versetzt die Regierung und die Textilunternehmer in Furcht vor der Ausweitung der Arbeiterunruhen auf weitere Industrieregionen. Sie ließen zahlreiche Arbeiterinnen und Protestierende verhaften. Die Streikenden verlangen die unverzügliche Haftentlassung der Kolleginnen. Zusätzlich zu den Streiks in den Industrieregionen Mirpur und Azampur wurden Staßenblockaden errichtet. Joly Talukder vom Garment Workers Trade Union Center forderte die Erhöhung des Mindestlohns auf Tk 20.000 im Monat. GWTUC und Garment Sramik Samhati verurteilten die Polizeigewalt scharf und verlangten ein sofortiges Ende der Polizeigewalt und Gewährung ihrer Rechte und vor allem sofortige Anhebung der Löhne.