Repression

Repression

China: Wachsender Unmut über Corona-Maßnahmen

Nachdem China durch Vertuschung und Verzögerung die Corona-Pandemie in ihren Anfängen nicht eindämmte, wurde danach eine strenge Null-Covid-Strategie umgesetzt.

Korrespondenz

Dies ist im Prinzip richtig, wirft aber angesichts der sehr schnellen Ansteckung bei der Omikron-Variante große Probleme auf. Die sozialimperialistische Führung Chinas reagiert darauf mit Freiheitsentzug und noch weiterem Abbau demokratischer Rechte. In vielen Fabriken wurden Blasen eingerichtet. Die Arbeiter müssen in den Fabriken schlafen, zum Teil direkt neben den Fließbändern und Anlagen, essen und leben. Es ist ihnen verboten, die Fabriken zu verlassen. Beim Apple-Zulieferer Quanta erkämpften sich einige Arbeiter nach fünf Wochen das Recht, wieder nach Hause zu gehen.

 

Auch in verschiedenen Universitäten protestieren die Studenten gegen das Eingesperrt-werden. Sie sangen zum Teil Lieder aus dem Musical Les Misérables, in dem die Menschen „nicht länger Sklaven" sein wollen.

 

China verzichtet auch auf den Einsatz von mRNA-Impfstoffen, die sie im Ausland kaufen müssten, und setzt weniger wirksame Eigenentwicklungen ein. Dadurch ist die Bevölkerung schlechter immunisiert. Die westlichen bürgerlichen Zeitungen kritisieren China vor allem aus Angst vor einem Einbruch der Wirtschaft. Die Gesundheit der Chinesen ist dabei völlig egal – Hauptsache, es wird wieder produziert und verschifft.

 

Für die Herrschenden gibt es keinen leichten Ausweg aus diesem Dilemma – für die breiten Massen ist es dieser: Kampf für Gesundheitsschutz auf Kosten der Profite und Einsatz der besten Impfstoffe.