Weltkriegsgefahr

Weltkriegsgefahr

Litauen blockiert Transitverkehr nach Kaliningrad

Die reaktionäre Regierung Litauens, Mitglied des imperialistischen Staatenbündnisses EU, hat aktuell angekündigt, den Transitverkehr zur russischen Enklave Kaliningrad, die keinen direkten Anschluss an Russland hat, zu beschränken.

Von Rote Fahne Redaktion

Neben den Transportmöglichkeiten nach Kaliningrad über Belarus gibt es für das neuimperialistische Putin-Regime nur die Möglichkeit, die Enklave von See aus zu versorgen. Die Ankündigung Litauens, den Transitverkehr zu beschränken, kommt damit einer Blockade gleich. Die litauische Regierung versteckt sich hinter den Sanktionen der EU, nach denen bestimmte Waren künftig nicht mehr auf der Schiene von Russland über Litauen nach Kaliningrad gebracht werden sollen.

 

Auch wenn das neuimperialistische Russland nach wie vor einen imperialistischen Krieg gegen die Ukraine führt, ist diese Handlung Litauens weiteres „Öl ins Feuer“.

 

Die entsprechende Reaktion des Putin-Regimes folgte auch prompt: Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, erklärte öffentlich: „Wenn der Gütertransit zwischen Kaliningrad und dem gesamten Territorium Russlands über Litauen in der nächsten Zeit nicht in vollem Umfang wieder aufgenommen wird, dann behalten wir uns das Recht vor, zum Schutz unserer eigenen nationalen Interessen zu handeln“.

 

Diese Blockade verschärft erneut die Gefahr eines Dritten Weltkriegs. Die Imperialisten bereiten ihn aktiv vor, und spielen jetzt nach außen den Wahrer von Freiheit und Demokratie. „Nein“ zur weiteren Verschärfung der Weltkriegsgefahr!