Widerstandskomitee Bochum

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Lautstarker Protest gegen Weltkriegsgefahr vor dem Karriere-Büro der Bundeswehr

Die Bochumer Widerstandsgruppe gegen einen Dritten Weltkrieg protestierte am Dienstag lautstark vor dem Büro der Bundeswehr auf der Brückstraße 47 in Bochum.

Von ua

"Die Bundeswehr ist ein Teil der imperialistischen NATO und versucht mit gezielter Karriere-Werbung Jugendliche für den Militärdienst zu ködern. Dagegen gehen wir auf die Straße – für den aktiven Widerstand!" war das Motto dieser Kundgebung, an der viele Jugendliche teilnahmen.
Die Moderatorin informierte über die Vorbereitung eines dritten Weltkriegs durch massive militärische Aufrüstung sowohl der USA, NATO als auch von Russland, China und anderen neu imperialistischen Staaten wie z.B. Indien oder Saudi-Arabien. "Auf dem G 7 - Gipfel trafen sich Vertreter mehrerer Länder u.a. auch der reaktionäre Selensky aus der Ukraine. Uns Menschen geht es um die sofortige Beendigung des ungerechten Kriegs Russland gegen die Ukraine. Die G7-Leute wollen einen Sieg des westlichen Militärbündnisses und damit die Weltherrschaft. 40.000 Soldaten sind im europäischen Raum und jetzt sollen es 300.000 Soldaten werden. Das kann auf keinen Fall die Zukunft der Jugend sein!


Anschließend gab es mehrere Redebeiträge am offenen Mikrofon. Ein Familienvater mit zwei kleinen Kindern vor Ort protestierte stark gegen die Karriere-Werbung der Bundeswehr. "Ich begrüße es sehr, wenn Jugendliche in der Bildung gefördert werden. Aber eine Karriere bei der Bundeswehr für meine Kinder ist undenkbar, da die Bundeswehr die Kriegspolitik des Imperialismus umsetzt und meine Kinder evtl. dafür ihr Leben lassen müssten".

 

Auch interessierten sich mehrere Passanten (darunter ein junger Mann aus der Ukraine) für die Arbeit der Widerstandsgruppe. Ebenfalls interviewte ein Reporter der WAZ einen Demoteilnehmer. Spontan blockierten die Kundgebungsteilnehmer zeitweise eine nahe Kreuzung von Hauptverkehrsstraßen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.