Nah-Ostreise von Biden
US-Präsident will "nahöstliche Sicherheitsarchitektur" errichten
Mitte Juli reist US-Präsident Joe Biden nach Israel und nach Saudi-Arabien. Ziel der Reise sei, so Biden am Donnerstag am Rand des NATO-Gipfels in Madrid, „Israels Integration in die Region zu vertiefen“. Das sogenannte Abraham-Abkommen, das Israel 2020 mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Bahrain, Marokko und dem Sudan geschlossen hat, soll erweitert werden. Dabei geht es um militärische Zusammenarbeit, um eine US-geführte "neue regionale Sicherheitsarchitektur". Sie richtet sich gegen den Iran. Der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz hat dafür den Begriff „Middle East Air Defense“ (MEAD) geprägt. Die Allianz sei bereits operativ tätig, sagte er. Im März hatten sich im ägyptischen Badeort Scharm-El-Scheich unter amerikanischer Führung hochrangige Armeevertreter aus Israel und sechs arabischen Ländern getroffen.