Türkei

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„Wir haben Hunger!“ - „Alle Preiserhöhungen müssen zurückgenommen werden!“

Mit den Angriffen der türkischen Armee unterstützt von islamistisch-faschistischen Gruppen in den kurdischen Gebieten, nehmen auch Übergriffe der türkischen „Sicherheitskräfte“ und türkischer Faschisten auf die Politiker der fortschrittlichen Partei der Völker (HDP) zu.

Von hodo

Auch kurdische Journalisten trifft das, so in diesem neuesten Fall: 16 kurdische Journalisten wurden willkürlich überfallen und von türkischen „Sicherheitskräften“ festgesetzt. Die Aggression der Erdoğan-Regierung gegen die Kurden in Nordsyrien wird begleitet von Nationalismus und Rassismus. Diese Politik wird von verschiedenen nationalistischen - bis hin zu sozialdemokratischen Kräften flankiert.

 

Denn die Erdoğan-Regierung steckt nicht nur in einer ökonomischen und politischen, sondern auch in einer Vertrauenskrise. Seit längerem wird gegen die Flüchtlinge in der Türkei gehetzt und die Jagd auf sie wird organisiert, um die Unzufriedenheit der Bevölkerung zu kanalisieren. Die Partei Erdoğans hat ihre Massenbasis massiv eingebüßt und in den Umfragen ist sie nicht mehr die führende Partei, sondern auf die zweite Stelle abgerutscht.

 

So vertrauen selbst AKP-Wähler Erdoğans Erklärungen nicht mehr, und die Mehrheit dieser Wähler hat bei der letzten Umfrage, ob die Zahlen, die das statistische Amt veröffentlicht, die Wahrheit wiedergebe, mehrheitlich mit „Nein“ geantwortet.

 

Selbst die letzte Erhöhung des Mindestlohns und der Rente hat nicht der von Erdoğan erhofften Zurückgewinnung seiner Wählerschaft gedient. Denn die Leute erleben tagtäglich, wie die Preise in die Höhe schießen. Sie gehen überall im Land auf die Straße - mit Schildern: „Wir haben Hunger!“, „Alle Preiserhöhungen müssen zurückgenommen werden und die Löhne und Gehälter progressiv erhöht werden!“