Weltkriegsgefahr

Weltkriegsgefahr

Nukleare Erpressung und das damals noch sozialistische China

Wir müssen immer mit der Möglichkeit rechnen, dass die Imperialisten in ihrem Großmacht- bzw. Weltmachtstreben zu den verbrecherischsten Mitteln greifen. Mit dem Ukrainekrieg kam vonseiten Russlands, aber auch vonseiten der NATO wieder die atomare Erpressung ins Spiel.

Von je

Es ist durchaus keine leere Drohung, dass beim derzeitigen raschen Fortschreiten und der Verschärfung des Krieges der Einsatz von Atomwaffen eine Option beider Seiten ist. Das in den 1960-er Jahren noch sozialistische China hat den Weg der Unterstützung des Kampfes für den Erhalt des Weltfriedens aktiv unterstützt; dazu auch revolutionäre Kämpfe und nationale Befreiungskriege und die Forderung nach Verbot aller atomaren, biologischen und chemischen Waffen. Die KP-Chinas führte zu der Zeit eine grundsätzliche Kritik an der vom Verräter am Sozialismus, dem damaligen KPdSU-Vorsitzenden Chruschtschow, betriebene Politik der atomaren Erpressung. In einem offenen Brief vom 19. November 1963 „Zwei Linien in der Frage von Krieg und Frieden“ hieß es dazu u.a.:

 

„Wir sind seit jeher der Meinung, dass die geknechteten Massen und unterdrückten Nationen nur durch ihren eigenen, entschlossenen revolutionären Kampf die Freiheit erringen können und dass niemand anders es für sie tun kann. Wir sind seit jeher der Meinung, dass die sozialistischen Staaten, um die nationalen Befreiungskrieg und revolutionären Bürgerkriege der Völker zu unterstützen, keine Atomwaffen anwenden sollen und es auch nicht nötig haben. Wir sind seit jeher der Meinung, dass die sozialistischen Staaten die nukleare Überlegenheit erreichen und aufrechterhalten müssen. Nur so kann man den Imperialismus in Schranken halten, dass er nicht wagt, einen Atomkrieg zu entfesseln; nur so kann das vollständige Verbot der Kernwaffen herbeigeführt werden. Wir sind stets der Meinung, dass Kernwaffen in den Händen eines sozialistischen Staates immer nur Verteidigungswaffen zur Abwehr imperialistischer nuklearer Drohungen sein können. Ein sozialistischer Staat darf auf keinen Fall als erster Atomwaffen anwenden, mit solchen herumspielen, sich auf Atomerpressungen einlassen oder mit Atomwaffen hasarieren.“ (Quelle: „Die Polemik über die Generallinie der internationalen kommunistischen Bewegung“, S. 273/274).

 

Gerade weil es heute auf der Welt kein sozialistisches Land gibt, ist es umso wichtiger, diese grundsätzliche Haltung der Marxisten-Leninisten bekanntzumachen. Und umso zentraler die Bedeutung, die Broschüre „Der Ukrainekrieg und die offene Krise des imperialistischen Weltsystems“ in Betrieben und Wohngebieten, Gewerkschaften, unter der Jugend, den Frauen usw. zu verbreiten und intensiv an der Bewusstseinsbildung zu arbeiten, für den Aufbau einer weltweiten Front des aktiven Widerstands gegen die Gefahr eines Dritten Weltkrieges.