Gelsenkirchen

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40 Jahre MLPD beim Walken

Beim gemeinsamen Walken durch Gelsenkirchen-Horst nutzten wir die Gelegenheit, jeden, den wir trafen, zu den Feierlichkeiten zu 40 Jahre MLPD einzuladen. Die Bekanntheit der MLPD war in vielen Reaktionen zu spüren.

Korrespondenz
40 Jahre MLPD beim Walken
(grafik: MLPD)

Selbstbewusst antwortete ein Mann in der Markenstraße: "Ich weiß. Und den Marx feiert ihr doch auch!". Ein anderer Passant im Nordsternpark bedankte sich für die Einladung und sagte: "Auf jeden Fall besser als die Regierung". Auf meine kurze Antwort: "Und vor allem mit einer lohnenswerten Perspektive", reagierte er noch etwas zögernd und ergänzte: "Mal schauen, aber ich habe von euch mal eine junge Rednerin hier in Gelsenkirchen gehört (Gemeint war Lisa Gärtner, Anm. d. Red.). Die hatte echt was drauf". Ich lud ihn ein, dass die Feierlichkeiten die Gelegenheit sind, sich weiter ein Bild von der MLPD und einer sozialistischen Perspektive zu machen. Wir verabschiedeten uns freundlich und er überlegt es sich.

 

An einer Haustür sagte ein jüngerer Mann, der uns bereits vom täglichen Walken kannte: "Ich werde doch noch gar nicht 40!". Ich erwiderte: "Aber die MLPD. Und das wollen wir hier im Stadtteil groß feiern". Er bedankte sich und versicherte vorbeizukommen. Ein Passant, der vor einem Kiosk seinen Kaffee genoss, gab die Einladung zurück;: Er sei im Urlaub. Ich schlug ihm vor, die Einladung an Nachbarn oder Bekannte weiterzugehen, was er aufgriff.

 

Ein Teil der Passanten lehnte - meistens freundlich - ab. Völlig berechtigt forderte Monika Gärtner-Engel, mit der ich unterwegs war, mich dann heraus, es nicht einfach als scheinbar selbstverständlich hinzunehmen, sondern nachzufragen und die Leute zu einer Positionierung herauszufordern. Nach zwei bis drei vertanen Chancen, rang ich mich dazu durch. Es kamen dann häufig Argumente wie;: "Das ist nicht meine Richtung" oder: "Das interessiert mich nicht." auf die ich z. B. antwortete: "Dann ist gerade jetzt die richtige Zeit das zu verändern".