Aktuelle Entwicklung des Kampfes der Larko-Kollegen

Aktuelle Entwicklung des Kampfes der Larko-Kollegen

Am 29. Juli alle in Athen!

Die Larko-Kollegen bekräftigen auf der letzten Versammlung ihre Entschlossenheit, zu kämpfen bis sie siegen.

Infobrief von Larko-Kollegen
Am 29. Juli alle in Athen!
Große Streikversammlung der Larko-Belegschaft in Larymna im Februar 2022

Das beschlossen die Larko-Beschäftigten am letzten Donnerstag auf einer großen Versammlung in Larymna. Das Basketballfeld war voll. Die Versammlung der Larko-Kollegen wurde umgewandelt zu einer Großveranstaltung. Angestellte von Larko, Selbstständige und Arbeiter aus der Umgebung, Vertreter von Gewerkschaften, Rentnerorganisationen und Frauenverbänden aus dem ganzen Land, Vertreter der lokalen Verwaltung, Verbände und Organisationen von Lokrida setzten ein Zeichen der Einheit und Entschlossenheit. Sie riefen zum Aufstand auf, um die Verbrechen der Regierung zu verhindern. An dem Treffen nahmen eine große Delegation der KKE und der Generalsekretär Dimitris Koutsoumbas teil.

"Das Einfrieren der Öfen nicht zulassen"

Panagiotis Politis, Vorsitzender der Larko Larymna Workers' Operational Union, prangerte die arbeiterfeindliche Politik der Regierung an. "Das Ergebnis dieser Politik ist, dass Larko heute buchstäblich demontiert ist, von den Minen bis zur Fabrik. Zur Zeit geht der letzte Ofen langsam aus, und es ist geplant, den Betrieb in den nächsten Tagen einzustellen. Und das, obwohl in den 60 Jahren des Betriebs von Larco 800.000 Tonnen Nickel gefördert wurden und weitere 2 Millionen Tonnen im Untergrund unseres Landes lagern. Und das, obwohl Nickel und Kobalt ein riesiges Potenzial ist.

Die griechische und die internationale Arbeiterklasse sind mit uns!

Die Arbeiterklasse in unserem Land und im Ausland ist mit uns. Aus Belgien, England, Frankreich, Deutschland, Mexiko, der Türkei und aus allen Teilen unseres Landes erhalten wir täglich Solidaritätsbekundungen und Unterstützung für unseren Kampf. Die Solidarität ist das, was uns aufrechterhalten hat.“ Panagiotis Politis betonte weiterhin die Entschlossenheit, den Kampf zu eskalieren. Das Blut von Kollegen, die bei der Arbeit ums Leben gekommen sind, die Berufskrankheiten, der Schweiß, der bis heute Milliarden eingebracht hat, und die Liebe zu unserer Arbeit und unserer Region ist das, was uns verbindet. Wir wissen nicht, ob wir es am Ende schaffen werden. Aber wir wissen nur, dass wir in jedem Fall, ob es uns gelingt, Larko offen zu halten oder nicht, erhobenen Hauptes in die Zukunft blicken, im Angesicht unserer Kinder, unserer Familien, all der Arbeiter, die wir in dieser Zeit getroffen haben.

 

Wir werden den Bruder, den wir von Kavala bis zum Hafen von Piräus gekannt haben, den Bruder, mit dem wir gesprochen haben, nicht verraten, auch wenn wir uns nicht mehr an die Namen der anderen erinnern können. Wir danken ihnen noch einmal von ganzem Herzen. Gemeinsam werden wir erfolgreich sein. Wir sind bereits siegreich. "Einer für alle und alle für einen".

Cosco-Arbeiter solidarisch mit Larko-Belegschaft

Am Freitag, dem 29. Juli 2022, werden wir alle zusammen vor dem Maximo (Gebäude des Ministerpräsidenten) stehen. Und klar machen: "Hände Weg von Larko.“ Die Siedlung Larymna erlebte erneut einzigartige Momente, aus verschiedenen Regionen Ost-Stereas, Euböas und Attikas trafen die Menschen in Larymna ein, mit Vertretern von Gewerkschaften und Arbeitern, die erneut dem Aufruf der Gewerkschaften und der Larko-Arbeiter folgten und ihre Stimme erhoben.

 

Unter den Teilnehmern waren auch Vertreter aus Betrieben, die eigene Kämpfe geführt haben, wie z. B. Cosco. In ihren Grußworten betonten sie u.a. die Bedeutung des Kampfes der Larko-Beschäftigten für die gesamte Arbeiterklasse, die eine Inspiration für kleine und große Kämpfe in den Betrieben sei. Markos Bekris, der die Beschäftigten des Cosco-Hafens vertritt, sagte: „Wir geben Ihnen auf jeden Fall unser Wort, dass, wenn Sie es wagen, den Beschäftigten von Larko, ihren Familien und ihren Rechten zu schaden, werden wir allen zeigen, wie tief der Hafen von Piräus ist!"

 

Nikolia Dalaka und Gianna Asteriou vom Larko Women's Struggle Committee zeigten, dass sie voll hinter ihren Männern stehen. Die Versammlung stellte sich voll hinter die Forderungen der Larko-Kollegen.

 

  • Gegen die Schließung von Larko, die automatisch Dutzende von Berufen und Tausende von Kollegen in die Arbeitslosigkeit treibt.
  • Keine Vertreibung aus den Häusern in der Siedlung.
  • Kein einziger, ob Vertragsarbeiter, Larko-Arbeiter oder Kleinunternehmer, soll ohne existenzsichernden Lohn sein.
  • Sicher stellen, dass das einheitliche Funktionieren von Larko gewährleistet ist. Es darf keine Betriebsunterbrechung ohne verbindlichen Zeitplan, Wartungsplan und Vorbereitung der Wiedereröffnung geben.
  • Kein Arbeiter darf von seien Schichten abgezogen werden.
  • Keine Kürzung der Löhne.

 

Alle zusammen am Freitag 29.07.2022 in Athen!