Internationale Solidarität

Internationale Solidarität

Viele sagen zweimal OXI - zur Schließung von Larko und zur Kriminalisierung von SI Cobas - am 9.8. aktualisiert

Das Webinar der United Front am 24. Juli mit 95 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 20 Ländern hat eine Resolution verabschiedet und den Aufruf gestartet: "Zweimal OXI: Kein Larko-Arbeiter darf entlassen werden! Kein SI Cobas-Kollege darf politisch verfolgt und unterdrückt werden!"

Rote Fahne
Viele sagen zweimal OXI - zur Schließung von Larko und zur Kriminalisierung von SI Cobas - am 9.8. aktualisiert
Christian Link für Kumpel für AUF solidarisch mit Larko-Belegschaft (Foto: Kumpel für AUF)

Seither folgten Montagsdemos und Weltfrauen, Freunde vom Internationalistischen Bündnis und Freundeskreis Flüchtlingssolidarität, Hafen-, Automobil- und Bergarbeiter, ICOR-Organisationen und Gewerkschafter, Musiker und Lehrer ... dem Aufruf und erklären den mutig kämpfenden griechischen und italienischen Kollegen ihre Solidarität. Das macht Eindruck! Neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter gegen den Kriegskurs der Herrschenden in Europa und gegen die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten werden gewonnen. Rote Fahne News setzt hier die Berichterstattung fort.

Die Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenz berichten

Liebe Freundinnen und Freunde, inzwischen erreichen uns weitere Zustimmungen zum Solidaritätsaufruf mit den Larko-Arbeitern und ihren Familien, die wir sofort nach Griechenland weitergeleitet haben. Von Durga Paudel, Asienkoordinatorin der Weltfrauenkonferenz: "We, the Nepali women, fully support the movement of the Larko company of Greece and express our solidarity with them. In the same time, we agree with the declaration of solidarity." Von Edith Luz, Koordinatorin für Lateinamerika: "Completamente de acuerdo desde Peru también haremos llegar nuestra solidaridad. In complete agreement, we in Peru will also send our solidarity."

Videobotschaft von Alassa vom Freundeskreis Flüchtlingssolidarität

 

Solidaritätserklärung vom Internationalistischen Bündnis Berlin 26.7.2022

Sofortige Freilassung der verhafteten SI-Cobas-Führer! Solidarität mit der klassenkämpferischen Gewerkschaft SI Cobas! Wir sind das Internationalistische Bündnis Berlin. Mit Empörung haben wir auf unserer Versammlung gestern von der Verhaftung von Arafat, Carlo, Aldo und Bruno gehört. Wir solidarisieren uns aus ganzem Herzen mit ihnen und euch und fordern die sofortige Freilassung. Es ist kein Zufall, dass gerade jetzt angesichts der drohenden Gefahr eines dritten atomaren Weltkriegs und der Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten vor allem auf die Arbeiter eine solche Kriminalisierung von Arbeiterkämpfen stattfindet. Ihr habt auf der Friedensdemonstration Anfang Juli in Berlin lebendig berichtet, wie ihr euch gegen Krieg und Militärausgaben wendet und die Löhne gegen die beschleunigte Inflation verteidigt. Jetzt werdet ihr unter einem ungeheuerlichen Vorwand angegriffen – ihr hättet mit den Streiks 2014 bis 2021 Erpressungsabsichten gehabt. Die Unternehmer und ihre Regierungen dürfen alles tun. Aber wenn wir uns mit Streiks dagegen wehren, dann ist das Erpressung. Wenn sie damit durchkommen, ist das letztlich die Zerschlagung des Streikrechts. Das können wir wir nicht hinnehmen – nicht bei euch in Italien und nicht bei uns in Deutschland. Wer einen von uns angreift, greift uns alle an! Hoch die internationale Solidarität!

 

Montagsdemo Heidelberg an Larko-Belegschaft

Dear collegues, here are some pictures of the solidarity action from the monday ralley movement in Heidelberg, July 25 with your important struggle. Hope you will enjoy it.

 

With warmest and solidarity greetings from Heidelberg (Germany), i.A. Udo

Solidaritätskundgebung für SI Cobas vor der italienischen Botschaft in Berlin

Der Arbeitskreis Internationalismus in der IG Metall hatte die Intiative zur Solidaritätskundgebung mit den verfolgten Führern von SI Cobas vor der Botschaft Italiens übernommen. Trotz der kurzen Moblisierungszeit von nur zwei Tagen waren wir etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es waren Vertreterinnen und Vertreter verschiedenster Organisationen gekommen, von Solidarität International, Mütter gegen den Krieg, Internationalistisches Bündnis, MLPD, Arbeiterbund und andere. Es war eine kulturvolle Kundgebung mit mehrern internationalen Liedern live und einiges auch aus der Konserve. Wir beschlossen folgende kurze Solidaritätsadresse an SI Cobas: "Tocca uno - tocca tutti - wer einen angreift, greift alle an! Lieber Aldo, Arafat, Bruno und Carlo, wir haben uns heute vor der Botschaft Italiens in Berlin versammelt, um euch unsere uneingeschränkte Solidarität zu versichern! Mit euch sollen mutige ArbeiterInnenkämpfe kriminalisiert werden. Das werden wir nicht zulassen! Die zahlreichen Proteststreiks und Kundgebungen gegen das Vorgehen der Staatsanwaltschaft zeigen, dass ihr nicht alleine steht. Schluss mit dem Hausarrest und der Verfolgung eurer gewerkschaftlichen Aktivitäten! Kämpfen wir gemeinsam für ArbeiterInnenrechte, gegen den Krieg der Herrschenden und für eine solidarische zukunft! Hoch die internationale Solidarität! " Mit dem gemeinsamen Lied "bella ciao" schlossen wir diese kämpferische Solidaritätsaktion.

Grüße der UPML: OXI - 29. Juli, Tag des Widerstands der Arbeiter und des Volkes

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Larko-Belegschaft, am 29. Juli organisiert ihr einen Massenmarsch nach Athen, um eure Arbeitsplätze in der Firma Larko zu verteidigen. Dieser Tag verdient es, auch bei uns in Frankreich bekannt zu werden. Er ermutigt die Arbeiter, die gegen die hohen Lebenshaltungskosten, die Arbeitsbedingungen, die Entlassungen und die gesamte Krisen- und Kriegspolitik ihrer Regierungen kämpfen. Diese Krise ist nicht unsere Krise! Dieser Krieg ist nicht unser Krieg! Wir werden nicht für die Kosten aufkommen! Die Marxistisch-Leninistische Proletarische Union ist eine Mitgliedsorganisation der ICOR und wir werden Euern Kampftag hier in Paris und anderswo bekannt machen und uns ihm anschließen (siehe unseren Blog upml.org). Der 29. Juli wird der Tag der Stärke der Arbeiterklasse sein! Die Arbeiter in Frankreich führen ebenfalls viele Kämpfe. Ihr organisiert den Widerstand einer ganzen Region und im ganzen Land - bravo! Wir werden in diesen Tag auch unsere Solidarität mit den Gewerkschaftern von Cobas in Italien einbeziehen, von denen mehrere Führer verhaftet wurden, weil sie sich für die Interessen der Arbeiter eingesetzt haben. Die Bourgeoisie will uns einschüchtern. Wir antworten mit der internationalen Arbeiter- und Volkseinheit. Die Arbeiterklasse als Rückgrat in einer internationalen Einheitsfront gegen Imperialismus und Faschismus kann das verrottete und todbringende kapitalistische System zu Fall bringen. Für eine von Ausbeutung und Unterdrückung befreite Gesellschaft, für den Sozialismus. Wir wünschen euch für Freitag, den 29. viel Erfolg! Es lebe die internationale Solidarität!

Von der Gedenkfeier für den Genossen Dieter Weihrauch in Eisenhüttenstadt

Die Gedenkfeier zum Tode des Genossen Dieter Weihrauch schickt, in seinem Sinne, folgende Solidaritätsresolution: An die Larko-Arbeiter - OXI = Nein! Kein Larko-Arbeiter darf entlassen werden! Mit Empörung haben wir zur Kenntnis genommen, dass innerhalb weniger Tage die gesamte Belegschaft von Larko, dem Nickel-Eisen-Hersteller in Griechenland, entlassen werden soll. Das würde die jetzt schon katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen noch mehr verschärfen. Arbeiter haben nichts anderes als ihre Arbeitskraft zu verkaufen, deshalb sind die Interessen der Arbeiter nicht verhandelbar! Es ist mutig und richtig, dass ihr den Kampf selbstbewusst dagegen führt. Wir sind, im Gedenken an unseren verstorbenen Genossen Dieter, einem Stahlarbeiter aus Ostdeutschland, dem der Kampf für die Interessen der Arbeiter eine Herzensangelegenheit war, mit eurem Kampf solidarisch. Dieter trat für eine von Ausbeutung und Unterdrückung befreite Welt ein. Wir versprechen euch, euren Kampf und die Solidarität auch ins Stahlwerk von Eisenhüttenstadt und nach Eisenhüttenstadt zu tragen. Hoch die internationale Arbeitersolidarität!

Europakoordinatoren der revolutionären Weltorganisation ICOR

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir senden euch herzliche und tief verbundene Solidaritätsgrüße für die ICOR Europa – die internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen. Wir stehen an eurer Seite im Kampf gegen die Schließung des Werks! Kampf um jeden Arbeitsplatz! Ihr setzt ein wichtiges Zeichen – auch international - mit eurem Marsch nach Athen an die Adresse von Regierung und Kapitalisten. Mit der Gründung von Kampfkomitees in den Dörfern zeigt ihr auch  den Weg auf, wie die Solidarität in der Region und für das ganze Land organisiert werden kann. Wir haben großen Respekt vor eurem konsequenten  Kampf gegen die Abwälzung der Lasten der Krise auf den Rücken der Werktätigen. Gemeinsam gegen Arbeitslosigkeit und Armut! Nein / Oxi zur Werksschließung! Gemeinsam kämpfen gegen Rechtsentwicklung der Regierung und der EU-Politik, gemeinsam gegen deren Krisen-  und Kriegskurs! Hoch die Internationale Solidarität! Herzliche  Grüße, Europakoordinatoren Jeroen Toussaint, Joachim Griesbaum

Stahlarbeiter halten zusammen

Liebe Kolleginnen und Kollegen von Larko, wir haben davon gehört, dass ihr alle gekündigt werdet und das Werk geschlossen werden soll und dass ihr dagegen kämpft und am Freitag nach Athen fahrt. Wir wollen euch sagen: Eure Sache ist richtig, und wir stehen an eurer Seite. Stahlarbeiter halten zusammen, egal aus welchem Land. Solidarität gewinnt. Eure KollegInnen von ThyssenKruppSteel, Duisburg (Beeckerwerth, KW2). Peter Römmele

Koordinierungsgruppe des Internationalen Hafenarbeiteraustauschs an die Larko-Beschäftigten

Liebe Kolleginnen und Kollegen, unsere volle Sympathie und Unterstützung für euren Kampf, den wir auch unter den Hafenarbeitern und anderen breit bekannt machen werden. Es ist unerträglich, wie die Lasten der EU-Krise und die Kosten der Kriegsvorbereitungen auf uns abgeladen werden. Wir stehen an eurer Seite im Kampf gegen die Schließung des Werks. Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz! Mit eurem Marsch auf Athen, der Solidarität mit den Cosco-Arbeitern setzt ihr ein wichtiges Zeichen, wie die Arbeiter selbstbewusst ihre Anliegen in die eigene Hand nehmen. Wir haben großen Respekt vor eurem konsequenten Kampf gegen die Abwälzung der Krisenlasten.
Nein / Oxi zur Werkschließung! Hoch die Internationale Solidarität - es lebe die internationale Arbeitersolidarität über alle Branchen und Grenzen hinaus!

Solidaritätserklärung der Bochumer Montagsdemo

Die Bochumer Montagsdemo ist empört über die Verhaftung eurer Streikführer Arafat, Carlo, Aldo und Bruno von SI Cobas und fordert die sofortige Aufhebung des Hausarrests! Unter dem Vorwand, Streiks mit "Erpressungsabsichten" durchgeführt zu haben, hat der Staatsapparat Italiens im Sinne der Konzerne versucht, die Streiks zu kriminalisieren! Eure Protestaktion am 23.7.22 war darauf die richtige Antwort! Die Justiz Italiens darf mit diesen willkürlichen Verhaftungen nicht durchkommen.Geht weiter in die Offensive! Der gemeinsame Kampf um Arbeitsplätze und gegen die Ausbeutung und Unterdrückung - auch durch den Staatsapparat - wird zum Sieg führen! Wir wünschen euch viel Erfolg! Hoch die internationale Solidarität! Bochumer Montagsdemo

ver.di Maritime Wirtschaft und Arbeitskreis Frieden, Hamburg

„Tocca Uno - Tocca Tutti“, sinngemäß: Wer einen angreift, greift alle an! Das war kein leeres Wort bei der Solidaritätskundgebung zu der ver.di Maritime Wirtschaft und der Arbeitskreis Frieden kurzfristig am 26. Juli, für 12 Uhr, aufgerufen hat. Kolleginnen und Kollegen aus dem Hafen Hamburg, aber auch aus anderen Bereichen kamen zusammen. Die Verfolgung der Gewerkschafter in Italien und die erzwungene Streikunterbrechung in Hamburg im Tarifkampf der Hafenarbeiter, dieser Zusammenhang wurde in allen Redebeiträgen gezogen. Die Auseinandersetzung wurde in den Zusammenhang mit der Kriegsvorbereitung und der Angst der Monopole vor den Kämpfen der Arbeiterinnen und Arbeiter gestellt. Gerade weil auch in Hamburg die Kollegen von Lufthansa-Technik ihren Streik ebenfalls am Tag darauf vorbereitet hatten. Es passte gut, dass vor kurzem eine Delegation von CALP, der Genueser Hafenarbeiter in der USB, in Hamburg waren und über ihren Kampf gegen die Kriegsvorbereitungen sprachen.

 

Wie schon bei der Kundgebung der Hafenarbeiter am Freitag, 15. Juli, gab es von ver.di ein offenes Mikrofon. So konnte auch die Grußbotschaft des Kreisverbands Hamburg der MLPD verlesen werden, der den Bogen von der Solidarität mit dem Kampf der Hafenarbeiter in Griechenland, Cosco, den Larko-Arbeitern, über den Protest gegen den Hausarrest der italienischen Kollegen und der haltlosen Vorwürfe von Sabotage, etc. bis hin zur erzwungenen Friedenspflicht in Hamburg und den Verhaftungen im Anschluss an die Kundgebung der Hafenarbeiter vor dem DGB-Haus schlug. Dafür gab es viel Beifall.

 

Insgesamt eine Aktion, die die Stärke einer kämpferischen Gewerkschaftsarbeit, die der internationalen Arbeitereinheit dient und sich gegen die Weltkriegsgefahr richtet, deutlich machte.

Montagsdemo Düsseldorf

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Montagsdemo Düsseldorf schickt euch kämpferische Grüße.

 

Euer Kampf ist unser Kampf. Όλοι μαζί – Tocca Uno, Tocca Tutti!

 

Montagsdemo Stuttgart

Im Zentrum der Montagsdemo, die am 25. Juli auf dem Stuttgarter Schlossplatz stattfand, stand die Solidarität mit den weltweit aufflammenden Kämpfen gegen die Abwälzung der Kriegs-und Krisenlasten. Über den landesweiten Protesttag in Griechenland und den Kampf gegen die Kriminalisierung der kämpferischen Gewerkschafter in Italien wurde berichtet, und mit Empörung wurde registriert, wie in diesen Tagen die Regierungen weiter nach rechts rücken, um die Interessen der herrschenden Monopole durchzusetzen. Die Entwicklung der internationalen Solidarität ist das Gegenprogramm zu Kriegsvorbereitung und Spaltung. Dazu wollen wir mit der Montagsdemo weiter beitragen.

 

Videobotschaft des Sommercamps des Jugendverbands REBELL und der Kinderorganisation ROTFÜCHSE

 

Tobias Thylmann, Bergkamen

Σας στέλνουμε χαιρετισμούς αλληλεγγύης από το λιμάνι της Κέρκυρας στην Αθήνα. Καλή τύχη στους αγώνες σας.

Wir senden euch solidarische Grüße aus Kerkyra Hafen nach Athen. Viel Erfolg bei euren Kämpfen.

AGIF und Young Struggle, Köln

In Köln gab es gegenüber dem italienischen Konsulat eine Aktion in Solidarität mit den Gewerkschaftsführern von SI Cobas.

 

Auf der Aktion, zu der AGIF und Young Struggle aufgerufen hatten, wurde die Freiheit von Aldo Milani, Mohamed Arafat, Carlo Pallavicini und Bruno Scagnelli gefordert, die nach einer Polizeirazzia unter Hausarrest gestellt wurden. Die Botschaft der Aktion war deutlich: Die stärkste Waffe gegen die Repressionen des italienischen Staates, die die klassenbewussten und internationalistischen Arbeiter verfolgt, ist die internationale Solidarität. Die Arbeiter der Welt lassen sich nicht durch die Repressionen einschüchtern.

Halle an der Saale: Zeig Dich solidarisch! Proletarier aller Länder vereinigt Euch!

Letzte Woche bei einem großen Logistikunternehmen zwischen Halle und Leipzig. Hier arbeiten Menschen aus sehr vielen Ländern der Welt Hand in Hand, während sie sonst gegeneinander in Konkurrenz gesetzt werden - ja sogar aufeinander schießen sollen, wenn es den Interessen des Kapitals dienlich ist. Hier müssen sie gemeinsam für ihren Lebensunterhalt schuften, und vor allem Mehrwert schaffen, Profite für die Eigentümer des Kapitals … .

 

Die Bochumer Kolleginnen und Kollegen hatten da eine gute Idee: Mach ein Kreuz und zeig Deine Solidarität, mit den Larko-Arbeitern und Angestellten in Griechenland, mit unseren Gewerkschaftskolleginnen und Kollegen von SI Cobas in Italien und wir schreiben noch dazu, mit unseren streikenden ver.di-Kollegen des Boden-Personals bei der Luftfahrt. (Siehe oben))

 

Unter der Aufsicht von Polizei und Security - letztere hätten gern auch ein Kreuz gemacht, durften aber nicht - setzten gut ein Dutzend Kolleginnen und Kollegen, dabei auch eine Gruppe italienischer Jugendlicher, ihr Kreuz. Außer großen Plakaten gegen den imperialistischen Krieg, auf dem Tisch neben dem Rote Fahne Magazin und der Spendendose, waren natürlich auch die neue Broschüre „Der Ukrainekrieg und die offene Krise des imperialistischen Weltsystems“ sowie die Bücher zur Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus bzw. des Opportunismus von Ste4fan Engel dabei. Und fast 100 Einladungen zu 40 Jahre MLPD konnten an verschiedenen Zugängen an die Kolleginnen und Kollegen persönlich übergeben werden.

Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF: An SI Cobas: „Dieser Abbau der demokratischen Rechte der Arbeiter kann nicht hingenommen werden!“

Mit großer Empörung haben wir erfahren, dass mehrere Gewerkschaftsfunktionäre von SI Cobas angeklagt und unter Hausarrest gestellt wurden. Ihr einziges Vergehen besteht in der konsequenten und legitimen Wahrnehmung ihrer Aufgaben für den Erhalt und die Erweiterung der Arbeiterinteressen, u. a. durch Streiks. Diese sollen nun kriminalisiert werden. Dieser Abbau der demokratischen Rechte der Arbeiter kann nicht hingenommen werden!

 

Wir protestieren ganz entschieden gegen die Verhaftung mehrerer Arbeiter, unter anderem von Aldo Milani, Mohamed Arafat, Carlo Pallavicini und Bruno Scagnelli.

 

Unsere italienischen Kollegen müssen sofort freigelassen und die Verantwortlichen für die Übergriffe zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Die Repression gegen Gewerkschafter und die Streikenden muss sofort eingestellt und ihre Rechte müssen respektiert werden. Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit den berechtigten Kämpfen der Kollegen.

 

Für die sofortige Freilassung der Inhaftierten und Rücknahme aller Anschuldigungen!

Glück Auf

Zentrale Koordinierungsgruppe der Bergarbeiterinitiative Kumpel für AUF und des Nationalen Vorbereitungskomitee für die 3. Internationale Bergarbeiterkonferenz

Andreas Tadysiak

Montagskundgebung Rostock (1. August)

Liebe SI-Cobas-Kollegen, die Montagskundgebung in Rostock sichert Euch ihre volle Solidarität im Kampf gegen die Unterdrückung durch den italienischen Staatsapparat zu. Ihr seid standhaft für das Recht auf Streik und gegen den Kriegskurs der Regierungen. Wenn einer von uns angegriffen wird, werden wir alle angegriffen. Deshalb stehen wir an Eurer Seite und fordern die sofortige Freilassung der drei unter Hausarrest festgehaltenen SI-Cobas-Gewerkschafter!

Solidarität aus Berlin

Die Rote Fahne Redaktion erreichte das folgende Solidaritätsvideo mit der Larko-Belegschaft und den inhaftierten SI-Cobas-Mitgliedern

 

 

 

Stuttgart: Open-Air-Veranstaltung zu Broschüre „Der Ukrainekrieg und die offene Krise des imperialistischen Weltsystems“

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Genossinnen und Genossen von den Gewerkschaften SI Cobas und USB, liebe Aldo, Arafat, Carlo und Bruno und weitere Betroffene:

 

Wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung der MLPD haben am 30. Juli in Stuttgart in der Innenstadt eine Open-Air-Veranstaltung am Marienplatz zum Thema „Der Ukrainekrieg und die offene Krise des imperialistischen Weltsystems“ durchgeführt und erklären uns solidarisch mit eurem mutigen Kampf gegen die Unterstützung der Kriegspolitik der NATO und EU in der Ukraine durch die italienische Regierung und gegen die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf euren Rücken.

 

Wir sind empört über den italienischen Staatsapparat der euch deswegen verfolgt und kriminalisiert und fordern die sofortige Einstellung sämtlicher Verfahren gegen euch und die Aufhebung des Hausarrests sowie aller Sanktionen gegen euch.

 

Wir waren bisher im Glauben, dass das Streikrecht in Italien – das ja in der Verfassung steht - ein Schutz für die Streikenden sei! Aber wie sich zeigt, wird dieses Recht vom italienischen Staatsapparat angegriffen! Mit eurem Streik habt ihr dieses Recht verteidigt, das und die Organisierung der internationalen Solidarität sind genau die richtige Antwort darauf .

 

Wir müssen weltweit zusammenstehen - im Kampf um unsere sozialen und politischen Rechte, gegen die Gefahr eines drohenden Dritten Weltkrieges und für eine befreite Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung!

 

In diesem Sinne wünschen wir euch vollen Erfolg für die Durchsetzung all eurer Forderungen.

 

Wir sind hier auch Frauen, die an der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen vom 3. bis 10. September in Tunis, Tunesien, teilnehmen werden. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Frauen aus euren Gewerkschaften in Tunis treffen könnten. Sicher können wir viel von euren Kämpfen lernen. Die Weltfrauenbewegung braucht auch kämpferische Frauen aus Italien!

 

Herzliche und solidarische Grüße aus Stuttgart mit ca. 60 Teilnehmern