Jubiläum

Jubiläum

Ich komme zu 40 Jahre MLPD, weil...

Die Rote Fahne Redaktion erreichte die folgende Stimme zum Jubiläumswochenende 40 Jahre MLPD, das vom 26. bis 28. August rund um das Willi-Dickhut-Haus in Gelsenkirchen-Horst stattfinden wird:

Korrespondenz

Wir stehen im Betrieb gerade vor der Frage, wie wir erfolgreich den Kampf um einen Lohnnachschlag führen können. Aktuell sind die Hauptfragen: "Selbständig streiken – ist es nötig? Dürfen wir das? Wie wird das organisiert? Wie gewinnen wir genug Kollegen dafür?"

 

Was das mit 40 Jahre MLPD zu tun hat? Na, einmal ist ein selbständiger Streik keine One-Man-Show – wir brauchen Erfahrungen, Know-How und müssen uns gut organisieren. Dazu brauchen wir die MLPD. Das Jubiläum ist die Gelegenheit für meine Kollegen, Genossen und Streikführer der MLPD kennenzulernen: Vom Rheinhausen-Streik, vom Reichsbahnerstreik etc. Es ist aber auch die Gelegenheit, zu erfahren, was die MLPD mit dem Opel-Streik zu tun hatte... .

 

Zum anderen wird ein selbständiger Streik um Lohnnachschlag nicht das „Ende vom Lied“ sein. In den heutigen Zeiten einer offenen Krise des imperialistischen Weltsystems steht in Deutschland nur die Arbeiterpartei MLPD für einen grundsätzlichen Ausweg – vorwärts zum Sozialismus. Und die MLPD setzt auf die Arbeiterklasse, zu Recht. Ein Kampf um Lohnnachschlag bliebe - ohne eine solche Perspektive - beschränkt auf konkrete Verbesserungen auf unserem Konto. Dass das nicht reicht, spürt heute jeder Kollege. Es entspricht also auch dem Wunsch nach Veränderungen, wenn ich im Betrieb jeden einlade. So hat jeder die Chance, selbst zu entscheiden – und sich am besten die Feierlichkeiten zum 40. Geburtstag nicht entgehen zu lassen.

 

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