Schwäbisch Hall

Schwäbisch Hall

Wo treffen wir die Leute, um eine Widerstandsgruppe aufzubauen?

Mit der Suche nach den Leuten machten wir uns abends auf den Weg durch die Schwäbisch Haller Innenstadt.

Wo treffen wir die Leute, um eine Widerstandsgruppe aufzubauen?
Mit dem Fahrradanhänger in Aktion in der Innenstadt von Schwäbisch Hall (rf-foto)

Dabei hatten wir einen Fahrradanhänger, bestückt mit Plakaten sowie aktuellen Broschüren wie „Der Ukrainekrieg und die offene Krise des imperialistischen Weltsystems“; „Schau hinter die Kulissen“; REBELL-Magazin, Rote Fahne Magazin und der Unterschriftenliste „Mach mit bei der Widerstandsgruppe des REBELL“.

 

An der ersten Station, dem zentralen Busbahnhof, trafen wir auf eine Gruppe junger Leute. Es gab anfängliche Skepsis: „Bringt das was?“; „Wir können doch nichts ändern.“ Fünf von ihnen unterschrieben die Mitmachliste für die Widerstandsgruppe. Bevor wir weiterzogen verblieben wir so, dass wir weiterhin im Gespräch bleiben und uns treffen wollen.

 

Weiter ging es durch die Fußgängerzone, immer nach Leuten Ausschau haltend, die verweilen und sich Zeit lassen, um durch die Straßen zu schlendern. So zogen wir mit mehreren Zwischenstopps bis zu einem Biergarten. Es gab einzelne Gespräche, einige weitere Unterschriften. Eine Broschüre zum Ukraine-Krieg wechselte den Besitzer.

 

Im Biergarten angekommen, diskutierten wir mit Leuten Auszüge aus der Broschüre „Schau hinter die Kulissen“.

Wesentliche Inhalte waren:

Zur Einschätzung der Lage ist es wichtig, dass wir eine richtige Qualifizierung treffen. Die Bundesregierung hat von einer Politik des imperialistischen Friedens auf die aktive Vorbereitung eines Dritten Weltkriegs umgeschaltet.

 

Wir brauchen eine neue Friedensbewegung, die sich im Widerspruch zur alten Weltfriedensbewegung nicht einseitig gegen den US-Imperialismus richtet. Sie muss sich gegen alle Imperialisten wenden.

 

Erfolgreich wird der Kampf gegen die unterschiedlichsten Maßnahmen der Kriegsvorbereitung, wenn er unter Führung des internationalen Industrieproletariat steht. Wichtig ist die Verbindung mit dem Kampf gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die breiten Massen.

 

Zuversichtlich planen wir die nächste Aktion in zwei Wochen, vielleicht schon mit neuen Mitstreitern.