Russland

Russland

Aktionstag gegen Weltkriegsgefahr in Tscheljabinsk im Ural

In Tscheljabinsk haben wir am 6. August ein Treffen anlässlich des ICOR-Aktionstags gegen Massenvernichtungswaffen abgehalten.

Korrespondenz der ICOR¹-Organisation Russische Maoistischen Partei

Wir diskutierten über die akute Kriegsgefahr, die wir die ganze letzte Woche beobachtet haben: Am Montag im Kosovo und in Serbien, am Dienstag in China und Taiwan, sowie in den Konflikten Armeniens mit Aserbaidschan und Israels mit Palästina, sowie natürlich in der Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine.

 

Wir gedachten der zivilen Opfer, die bei dem Atombombenabwurf 1945 ums Leben kamen. Außer in Tscheljabinsk fanden am 6. August auch in anderen Städten Veranstaltungen statt, die jedoch nicht auf der Straße abgehalten wurden.

„Wir halten eure Broschüre über den Ukraine-Krieg für sehr wichtig und nützlich"

Letzte Woche haben wir in Tscheljabinsk auch Lesungen aus eurer Broschüre über die Ukraine in Google-Übersetzung organisiert, die den Teilnehmern sehr gut gefallen hat. Als die offizielle russische Übersetzung der Broschüre herauskam, verbreiteten wir einen Link dazu unter unseren Mitgliedern und Unterstützern. Wir halten diesen Text für sehr wichtig und nützlich, da er die Ursachen und Bedingungen des Krieges gut beschreibt, und es ist schade, dass wir ihn jetzt aufgrund der Militärzensur nicht in vollem Umfang in Russland verbreiten können. Vielleicht können wir uns etwas einfallen lassen, damit noch mehr Menschen davon Kenntnis nehmen können. Die Situation mit der Militarisierung der Bevölkerung in Russland beunruhigt uns alle sehr, die militärische Hysterie nimmt immer mehr Menschen in Beschlag.