Sierra Leone

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Freetown: Ausgangssperre nach Protesten

Nach heftigen Protesten - nicht nur in der Hauptstadt Freetown - gegen die Regierung und die explodierenden Preise hat die Regierung von Sierra Leone am Mittwoch eine landesweite Ausgangssperre verhängt. Vorausgegangen waren heftige Zusammenstöße der protestierenden Massen mit der Polizei und der Armee mit mehreren Toten. Die Demonstrantinnen und Demonstranten hatten den Rücktritt von Präsident Julius Maada Bio gefordert, vor allem weil die Preissteigerungen bei den Grundnahrungsmittel so hoch sind. Nach Angaben der Weltbank lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Die Regierung verhängte auch eine Internetsperre.