Affäre Schlesinger beim „Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)“

Affäre Schlesinger beim „Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)“

Scheinheiligkeit des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks

Die "ARD"-Chefin und Intendantin des "Rundfunkd Berlin-Brandenburg" (RBB), Patricia Schlesinger, trat am Sonntag zurück. Es geht dabei um Vetternwirtschaft und Vorteilsannahme.

Von Landesleitung Berlin-Brandenburg der MLPD

Was muss sich der Mensch darunter vorstellen: Unter anderem eine große Gehaltserhöhung auf gut 300.000 Euro, oder einen Dienstwagen mit Massagesitzen. Da kann man auch schon mal die Berliner Polizeipräsidentin zum Essen einladen und das über den RBB abrechnen. Die Leiterin der Intendanz, Verena Formen-Mohr ist mit sofortiger Wirkung vom Dienst freigestellt. Der Verwaltungsratchef Wolf-Dieter Wolf hat nun seinen Rücktritt erklärt. Außerdem hat er sein Aufsichtsratsmandat bei der Messe Berlin niedergelegt.

 

Ein Schelm, wer Böses denkt, wenn Schlesingers Ehemann Aufträge von der landeseigenen Messe erhielt. In den Zuschrifen zum RBB bringt es ein Leser auf den Punkt: „Was für ein Sumpf!“

 

So richtig es ist, dass hier gegen Vetternwirtschaft und Vorteilnahme vorgegangen wird, so ist es Augenwischerei, der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk sei ramponiert. Der RBB verspricht Aufklärung, vor allem für die Zuschauer und Zuschauerinnen. „Transparenz“ ist das neue Zauberwort. Die Vorsitzende der Brandenburger Grünen-Fraktion, Petra Budke, meint, es gehe darum, Transparenzregeln zu schaffen, damit die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler wissen, wie ihr Geld verwendet wird.

 

Wie verlogen ist das alles. Aktuell beträgt die Rundfunkgebühr derzeit vierteljährlich 55,08 Euro. Wer die Überweisung vergisst, dem drohen in Zukunft Strafzahlungen. Aber ich bin ja schon beruhigt, dass wenigsten die Berliner Polizeipräsidentin nicht hungern muss und von meinem Geld essen konnte.

 

Wenn sich jetzt allerdings private Sender, die alle zu großen Medienmonopolen gehören, echauffieren, ähnelt das dem Bankräuber der laut: "Haltet den Dieb" ruft. Durch ihre Struktur ist Vetternwirtschaft und Verquickung mit ihren Mutterkonzernen und die Berichterstattung im Sinne derselben, hier deutlich ausgeprägter als im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk.

 

Doch zurück zur sogenannten Transparenz. Im REVOLUTIONÄREN WEG 18 heißt es auf Seite 104: „Durch die Massenmedien verbreiten die Monopole und ihre Regierung täglich ihre Ideologie, beeinflussen unter dem Vorwand der Information Millionen in ihrem Sinne.“

 

Der Öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein bürgerliches Massenmedium, das die MLPD so gut wie tot schweigt. So war das mit der Transparenz wahrscheinlich nicht gemeint. Deshalb fordern wir: Freien Zugang für Marxisten-Leninisten zu den Medien!