Pressemitteilung

Pressemitteilung

Die Gas-Umlage muss weg! Aufruf zu fortschrittlichen Montagsdemos am 22. August

Die der Koordinierungsgruppe Bundesweite Montagsdemo ruft auf: Die Gas-Umlage der Bundesregierung ist eine einzige Provokation. Die Preise für Strom und Gas sind im letzten Jahr explodiert. Für viele bedeutet das, dass sie mehrere Tausend Euro mehr zahlen müssen und nicht wissen, woher sie das Geld nehmen sollen.

Die Gas-Umlage muss weg! Aufruf zu fortschrittlichen Montagsdemos am 22. August
(grafik: Bundesweite Montagsdemonstration)

Statt irgendwas zur Deckelung der explodierenden Energiepreise zu unternehmen, setzt die Bundesregierung dem Ganzen jetzt noch die Krone auf. Mit dem zum 1. Oktober geltenden Gesetz können Energiekonzerne ihre höheren Ausgaben für Gasimporte auf direktem Weg auf die Endverbraucher umlegen. 2,419 Cent pro Kilowattstunde plus 19 Prozent Mehrwertsteuer muss jeder, der mit Gas heizt zahlen. Für eine vierköpfige Familien mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden sind das ca. 480 Euro mehr pro Jahr.

 

Das Gesetz ist ein einziges Musterbeispiel dafür, wie der Profit in diesem kapitalistischen Gesellschaftssystem im Mittelpunkt steht, wie Großkonzerne den Takt diktieren und die Regierenden sich als Dienstleister andienen und uns ihre Politik als alternativlos verkaufen wollen.

 

Die Gas-Umlage trifft Geringverdiener, Arbeitslose, Hartz-IV-Bezieher, Rentner, Flüchtlinge, Alleinerziehende im Osten wie im Westen hart! Deswegen müssen wir auch bundesweit unseren Protest gemeinsam organisieren – von Kiel bis München, von Aachen bis Görlitz.

  • Weg mit der Gas-Umlage!
  • Für einen kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr!
  • Für einen Lohnnachschlag und Inflationsausgleich bei Sozialleistungen von 20 Prozent!

 

Die bundesweite Montagsdemobewegung „Montag ist Tag des Widerstands! Weg mit den Hartz-Gesetzen!“ ist eine überparteiliche, demokratisch organisierte Bewegung und geht seit 18 Jahren montags auf die Straße – heute noch in fast 70 Städten. Beteiligt euch an den Protesten am 22. August, die in vielen Städten stattfinden werden.

 

Wir laden zu unseren Kundgebungen und Demonstrationen alle ein, die gemeinsam auf antifaschistischer Grundlage gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung durch Großkonzerne und Regierung protestieren wollen. Faschisten, rechte Kräfte und „Querdenker“ haben bei uns keinen Platz!