Mexiko

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Die verschütteten Bergleute können nicht mehr lebend geborgen werden

Die mexikanische Regierung hat bekanntgegeben, dass der Versuch gescheitert ist, die seit Anfang August verschütteten zehn Arbeiter lebend aus der Steinkohlemine in Sabinas, Coahuila, zu bergen. Es ist den Rettungskräften nicht gelungen, die unterirdischen Wassermassen abzupumpen, um so zu dem Stollen vorzudringen, in dem die Kumpel vermutet werden. Das Unglück ereignete sich in der kleinen, 1,8 Hektar umfassenden Mine "El Pinabete", welche in unmittelbarer Nachbarschaft zur ehemaligen Mine "Conchas Norte" liegt, die seit 30 Jahren verlassen ist und deren Stollen geflutet sind. Der verlassene Bergbau von Conchas Norte ist mit 180 Hektar wesentlich größer, ein Durchbruch von der alten in die neue Mine war der Auslöser der Katastrophe. Organisationen vor Ort betonen, dass Maßnahmen zur erhöhten Arbeitssicherheit notwendig sind, um der Unglücksserie ein Ende zu setzen.