Lateinamerika

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Erfolgreicher Antidrogenkrieg des US-Imperialismus?

Als erfolgreich wird er nur von den Vertretern des US-Imperialismus und seinen Statthaltern in Lateinamerika bezeichnet. Tatsächlich ist er Bestandteil der konterrevolutionären Strategie und Taktik des US-Imperialismus in Lateinamerika. Der neugewählte kolumbianische Präsident sagte in seiner Antrittsrede, dass dieser ‚Drogenkrieg‘, in dem 1 Million Menschen in Lateinamerika getötet wurden, gescheitert ist. Das Militär der USA beherrscht zum Beispiel komplett die Flughäfen Kolumbiens. Aber die Produktion von Kokain in Kolumbien hat sich seit 2013 vervierfacht. Die Produktionskapazitäten haben sich in den letzten Jahren verdoppelt, unter den Verhältnissen einer weitgehenden militärischen Besatzung. Offensichtlich haben die US-Truppen andere Ziele als den Kampf gegen die Drogenbosse.