VW Wolfsburg

VW Wolfsburg

Die Suche nach dem "Schild"-Bürger

Ein Artikel im "Vorwärtsgang", der Zeitung von Kolleginnen und Kollegen für Kolleginnen und Kollegen in den deutschen VW-, Audi-, Porsche- und MAN-Werken, berichtet, wie bei VW Wolfsburg seit Jahren versucht wird, den Auftritt der „Vorwärtsgang“-Verteiler am Tunnel 17 zu kriminalisieren.

Aus der Kollegenzeitung „Vorwärtsgang“

Der Werksschutz holt die Polizei, zeigt Verteiler wegen „Hausfriedensbruch“ an – will das Verteilen untersagen. Die Polizei erteilte Platzverweise. Es wird viel getan, um die Vorbehalte der Kollegen, ob das Verteilen denn so „rechtens sei“, zu schüren. Es gibt tatsächlich einige wenige, die sich davon beeindrucken lassen. Seit Jahren verteidigen aber auch die Verteiler mutig ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und kämpfen gegen die Bevormundung von tausenden von Kolleginnen und Kollegen! Sie haben diese Schikanen über sich ergehen lassen, weil sie wussten, dass sie im Recht sind.

 

Was schon im Jahr 2009 von der Staatsanwaltschaft Braunschweig festgestellt und mit VW vereinbart wurde: Die Grenze des Werksgeländes beginnt an den Sicherungstoren! Das Einschreiten des Werksschutzes und der Polizei wird ausgeschlossen. Das wurde systematisch in all den Jahren missachtet. Also wurde VW angezeigt – wegen der Vortäuschung einer Straftat (Hausfriedensbruch), und gegen die Polizei wurde eine Dienstaufsichtsbeschwerde (Platzverweise) eingereicht. Mit Erfolg! Auf einmal gibt es eine Karte von VW, die aussagt, dass die „Grenze des Hausrechtsbereichs“ exakt an den Schutztoren der Tunnel-Eingänge verläuft und dass das Gelände davor (nach Süden) noch nicht einmal VW gehört!

 

Wie bei VW nicht erst seit dem Diesel-Betrug üblich, findet sich nun kein Verantwortlicher für diese Grundrechtsverletzungen und die Verantwortlichen des Werksschutzes stellen sich ahnungslos! Nun ja, die ersten Schilder im Tunnel wurden schon demontiert. Aber damit ist die Frage noch nicht erledigt! Wir berichten weiter.