Militarismus

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Protest gegen Tag der offenen Tür der Bundeswehr in Bad Salzungen

Am 11. September führte die Bundeswehr-Kaserne in Bad Salzungen einen Tag der offenen Tür durch.

Korrespondenz aus dem Wartburgkreis

Dort ist eine Panzerdivision stationiert, die Bestandteil der NATO-„Speerspitze“ in Litauen und damit auch direkt Teil der aktiven Weltkriegsvorbereitung ist. Anlass genug für eine kleine Widerstandsaktion der Widerstandsgruppe im Wartburgkreis gegen Militarisierung und Weltkriegsgefahr. Im Vorfeld hatten wir ein Transparent „Kriegstreiber – Militarisierung – STOP“ mit einem großen roten Stoppschild in der Mitte gemalt. Damit stellten wir uns während einer Grünphase für die Fußgänger auf den Fußgängerüberweg über die Bundesstraße, die an der Kaserne vorbeiführt – und blieben stehen.

 

Die Abbiegespur Richtung Kaserne füllte sich schnell mit Autos, und wir verteilten an die Autofahrerinnen und Autofahrer das Kampfprogramm „Aktiver Widerstand gegen einen Dritten Weltkrieg!“, fast alle nahmen es auch. Gleichzeitig griffen wir vom Bürgersteig aus über Lautsprecheranlage (unauffällig im Bollerwagen) die Bundeswehr, die Aufrüstung der Bundesregierung und die Weltkriegsvorbereitung der Imperialisten an.

 

Anschließend zogen wir noch durch die direkt angrenzende Plattenbausiedlung und informierten die Anwohnerinnen und Anwohner über den Tag der offenen Tür und forderten sie auf, gegen den drohenden Dritten Weltkrieg aktiv zu werden. Viele Leute kamen ans Fenster und hörten aufmerksam zu, mehrfach gab es Applaus, gerade auch von migrantischen Familien, die dort wohnen und oft Kriege erlebt haben. Wo wir ins Gespräch kamen, gaben wir das Kampfprogramm weiter oder warfen es den Leuten in den Briefkasten. Insgesamt eine gelungene Aktion und eine gute Übung für die weitere Entwicklung des aktiven Widerstands im Wartburgkreis.