Skandalurteil

Skandalurteil

Freifahrschein für neofaschistischen Terror gegen Linke

Im Rote-Fahne-News-Artikel zum Skandalurteil des Landgerichts Mühlhausen gegen bzw. für zwei Neofaschisten fehlt ein wichtiger Aspekt. Die Vorsitzende Richterin sagte nämlich bei der Urteilsbegründung, "die Kammer habe nicht feststellen können, dass es sich bei der Tat um einen gezielten Angriff auf Journalisten gehandelt habe; die Täter hätten die Opfer vielmehr für Angehörige der linken Szene gehalten. ... Dafür spreche unter anderem, dass die Angeklagten die Angegriffenen während des Übergriffs als 'Zecken' bezeichnet hätten" (zitiert nach Süddeutsche Zeitung). Das ist der Gipfel! Wenn es sich um Linke handelt, dürfen Neofaschisten ungestraft zuschlagen. Wenn sie Journalisten mit Linken verwechseln - geschenkt. Und wenn sie die Journalisten, die sie mit Linken verwechselt haben, als "Zecken" bezeichnen, dann gibts kein Halten mehr. Dieses Urteil muss vom Tisch!