Pressemitteilung des Internationalistischen Bündnisses

Pressemitteilung des Internationalistischen Bündnisses

Berlin 1. Oktober: Protest ist links – keine Toleranz für eine Putin-Querfront

Am 1. Oktober findet in Berlin eine bundesweite Herbstdemonstration gegen den unsäglichen Krieg statt, unter dem Motto: "Wir zahlen nicht für Eure Kriege - Wir stehen gegen Eure Kriege auf".

Berlin 1. Oktober: Protest ist links – keine Toleranz für eine Putin-Querfront
(rf-foto)

Dazu aufgerufen hat ein breites Bündnis aus der bundesweiten Montagsdemonstrationen in über 70 Städten Deutschlands und dem Internationalistischen Bündnis mit 41 Organisationen. Weitere Unterzeichner aus dem Spektrum der Friedensbewegung, der Frauen- und Arbeiterbewegung unterstützen diesen Aufruf; viele weitere Initiativen aus den Städten werden sich beteiligen. (Mehr Informationen unter www.inter-buendnis.de)

 

Am selben Tag demonstrieren die DKP-dominierte „Friko“ und die von Jürgen Elsässers compact-Verlag unterstützte „Handwerker-Demonstration“ mit Karl Krökel in gefährlicher Nähe zueinander.

 

Es ist sicher kein Zufall, dass die Demonstrationen der „Friko“ und der „Handwerker“ so in unmittelbarer Nähe zu einander angemeldet wurden. Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktionskonferenz der Friedensbewegung für eine zentrale Demonstration am 1. Oktober mussten wir feststellen, dass die Ausgrenzung von Faschisten und „Querdenkern“ von einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern abgelehnt wird. Schon Anfang August hatte die „Friko“ Krökel als Redner für die bundesweite Friedensdemonstration vorgeschlagen. Scheinbar ist jeder, der Putin verteidigt oder aus der Schusslinie nimmt, ihnen willkommen. Für uns war das eine rote Linie! Wir wiesen auf Krökels rechten Hintergrund hin: Schon 2014 hatte er für die AfD kandidiert, dann kam die Demonstration in Dessau und zwischenzeitlich hat er dem compact-Magazin ein Interview gegeben.

 

Kurzzeitig hatte die UZ, das Parteiorgan der DKP, sogar auf ihrer Webseite angekündigt, Krökel würde als Redner auf der „Friko“-Demo sprechen. Wir befürchten aus all diesen Gründen eine Zusammenführung. Das wäre eine Querfront.

 

Am 1. Oktober muss sich jeder fortschrittliche und antifaschistische Menschen klar positionieren. Demonstriert mit uns gemeinsam um 12 Uhr am Bf Gesundbrunnen: Wir stehen konsequent gegen die Kriegstreiberei von Putin und NATO / EU sowie deren Folgen und grenzen uns von Rechten und Putin-Verteidigern entschieden ab.