Metall-Tarifrunde

Metall-Tarifrunde

Ein Deal in der Tarifrunde kommt nicht infrage

In der „Süddeutschen Zeitung“ vom 27. September wird offen für einen Deal in der Metall-Tarifrunde geworben.

Korrespondenz aus Recklinghausen

Die Tarifrunde könne erneut verschoben werden - auf Sommer 2023. „Der Schlüssel soll eine Zahlung von bis zu 3000 Euro an die Beschäftigten sein. Diese macht die Bundesregierung mit ihrem neuen Entlastungspaket attraktiv, weil sie auf Steuern und Sozialabgaben verzichtet.“ So werde der „Krisenwinter“ bewältigt. Alles werde im Moment hinter den Kulissen ausgehandelt. So könnten „wochenlange Streiks“ verhindert werden.

 

Damit dürfen sie nicht durchkommen! Die Arbeiterinnen und Arbeiter können ihre Rechnungen nicht um ein Jahr verschieben. Das sinkende Lohnniveau wirkt sich auch auf die Rentner, Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger aus. Die Einmalzahlung ist vor allem für die Konzerne lukrativ, um selbst Steuern und Sozialabgaben einzusparen und vor allem die Belegschaften ruhig zu halten. Die Antwort kann nur sein: Jetzt erst recht! Für den vollen Einsatz der gewerkschaftlichen Kampfkraft zur vollen Durchsetzung der 8-Prozent-Forderung und für einen Lohnnachschlag! Und breiter Protest gegen die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Arbeiter!

 

Siehe auch Rote-Fahne-News-Artikel vom 28. September "Schluss mit den geheimen Gedankenspielen"