Leserbrief

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Damit kein Gras über Geschichte wächst - Gedenken an Dr. Richard Sorge

Ein schlichter Gedenkstein in der kleinen Parkanlage auf dem Kaßberg an der Weststraße / Kaßbergstraße in Chemnitz gehört zu den Orten in diesem Stadtteil, die an mutige Menschen und Menschen, die sich in den dunklen Jahren des Faschismus behaupteten bzw. auch ihr Leben im Kampf gegen den Faschismus hergaben, erinnern.

Von Raimon Brete, Chemnitz
Damit kein Gras über Geschichte wächst - Gedenken an Dr. Richard Sorge
Der Gedenkstein für Dr. Richard Sorge in der kleinen Parkanlage (rf-foto)

Am 3. Oktober, am Vortag seines 127. Geburtstags, wurde mit einem Arbeitseinsatz am Gedenkstein für Dr. Richard Sorge in der kleinen Parkanlage dieses Helden der Sowjetunion und Mitarbeiter der Aufklärung der Roten Armee im Großen Vaterländischen Krieg gedacht.

 

Erinnert wurde damit auch an die internationale Gruppe heldenhafter Kundschafter, die vor und während des Zweiten Weltkriegs in Japan gegen den deutsch-japanischen Kriegspakt kämpften. Mit ihrer Arbeit leisteten sie einen bedeutenden Beitrag zur erfolgreichen Bekämpfung der Wehrmacht durch die Rote Armee, zu ihrem Sieg und zur Beseitigung des Faschismus in Europa.

 

In den Jahren 1942 bis 1945 wurden durch die Herrschenden in Japan folgende Mitglieder der Gruppe „Ramsay“ erdrosselt, zu Tode gefoltert oder im Kerker den Hungertod sterben gelassen: Richard Sorge, Branko Vukelic, Hozumi Ozaki, Yotoku Miyagli, Shigo Mizuno, Yoshio Kawamura, Sumicho Funakoshi und Tomo Kitabayashi. Sie bleiben unvergessen!