Berlin

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Faschistische Kriegstreiberei auf der gestrigen AfD-Demo

Liest man gestern abend oder heute die Zeitungen oder sucht online nach Gegendemonstrationen von gestern gegen die bundesweite AfD-Demo in Berlin, so ist das von wenig Erfolg gekrönt.

Landesleitung der MLPD Berlin-Brandenburg

Überall wird hervorgehoben, dass 10 000 Menschen in Berlin dem Aufruf der AfD gefolgt seien, weil sie mit der  Politik der Bundesregierung unzufrieden seien. Verschwiegen wird, dass das weniger waren, als die AfD erhofft hat. Verschwiegen werden seit Wochen, dass es auch überall Gegenproteste zu den sogenannten „Spaziergängen“ gibt.

 

Eine Frau trug ein Schild: „Auch ich möchte dieser Bundesregierung meine tiefste Verachtung aussprechen“. Die tiefste Verachtung hat diese Bundesregierung, die einen Dritten Weltkrieg mit vorbereitet und sich heuchlerisch als Friedensregierung darstellt, sicher verdient. Aber der richtige Ort, um diese tiefste Verachtung zum Ausdruck zu bringen, ist die neue Friedensbewegung gegen Faschismus und Krieg, die am 2. Oktober in Berlin ihren ersten Kongress abhielt, und nicht die AfD-Demo.

 

Auf dieser Demo konnte ungestraft der Hiltergruß gezeigt werden, es wehten die Flaggen der „Freien Sachsen“ und dort konnte Chrupalla, Fraktionsvorsitzender der AfD, sagen: "Wir haben bereits 2 Weltkriege verloren, wir werden auch den Dritten nicht gewinnen“. Meint er, man kann den Dritten Weltkrieg nicht mit dieser Bundesregierung gewinnen? Das ist faschistische Kriegstreiberei und nichts anderes. Es widerspricht dem tiefen Friedenswillen der Menschen, die erkennen müssen und werden, dass die AfD die Wegbereiterin des Faschismus ist.

 

Am morgigen Montag, dem 10. Oktober 2022, wird um 18 Uhr am Alexanderplatz die Montagsdemo stattfinden. Dort werden wir eine Massendiskussion organisieren, dass der Protest links ist, dass wir einen aktiven Widerstand gegen die Kriegstreiberei brauchen. Keinen Fußbreit den Faschisten! Für die MLPD gehört dazu auch die Propagierung des wissenschaftlichen Sozialismus!