Genozid an Kommunisten

Genozid an Kommunisten

Regierung der Bundesrepublik wusste von Massakern in Indonesien

Wie Recherchen im politischen Archiv des Auswärtigen Amts ergeben haben, wusste die Regierung der Bundesrepublik Deutschland von Anfang an vollständig von den Massakern, die die indonesische Armee des Junta-Führers General Haji Muhammad Suharto an Anführern, Mitgliedern und Sympathisanten der kommunistischen Partei Indonesiens durchführte. Von Oktober 1965 an bis in die frühen 1970er Jahre wurden nach Angaben von Beteiligten zwischen 2 und 3 Millionen Kommunisten in Indonesien hingerichtet. Bei dem Massaker handelte es sich um eine von den USA koordinierte Aktion. Unter anderem sind Dokumente erhalten, in denen Legationsrat Hilmar Bassler am 3. Dezember 1965 berichtet, dass „die indonesischen Streitkräfte die kommunistische Partei vollständig vernichten.“ Das würde zumindest für eine stillschweigende Duldung dieses Genozids an Kommunisten sprechen.

 

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