ZF Schweinfurt

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Mehr als eine Solidaritätskundgebung für die Eitorfer Kollegen

Am Mittwochmittag fand in Schweinfurt auf dem Besucherparkplatz vor dem Werk Süd von ZF Schweinfurt eine Protest- und Solidaritätsveranstaltung für den Kampf um jeden Arbeitsplatz bei ZF Eitorf statt.

Korrespondenz

Rote Fahne News berichtete über den Kampf der ZF-Belegschaft in Eitorf um ihre Arbeitsplätze: "ZF: Werksschließung in Eitorf – nicht mit uns!"

 

Mehr als 1000 Beschäftigte aus Schweinfurt, Eitorf und von anderen Betriebsstätten in Deutschland nahmen an der Protestkundgebung teil. Sie nutzten die Gelegenheit, ihren Unmut laut und deutlich zu artikulieren. "Erst ist Eitorf dran, dann Schweinfurt und am Ende alle deutschen Standorte", hörte man in Gesprächen die Sorge heraus.

 

"Das ist heute nicht nur eine Solidaritätsbekundung für die Eitorfer Kollegen", erläuterte der Schweinfurter ZF-Betriebsratsvorsitzende Oliver Moll. Eines wurde an diesem Mittag deutlich: Kampflos werden die Eitorfer ihre Zukunft nicht aufgeben. Und die Schweinfurter Kolleginnen und Kollegen stehen ihnen solidarisch bei. An der Aktion nahm auch eine Delegation des IG-Metall-Vertrauenskörpers von SKF Schweinfurt teil.