1. November

1. November

Internationaler Welt-Kobanê-Tag

Zum achten Mal jährt sich der internationale Welt-Kobanê-Tag am 1. November. Nach dem Überfall durch islamistisch-faschistische Truppen des IS (Islamischer Staat) gelang es durch heldenhaften Kampf - verbunden mit beispielloser internationaler Solidarität - am 26. Januar 2015 Kobanê zu befreien.

Von hodo
Internationaler Welt-Kobanê-Tag
Die - von den Internationalen Brigaden der ICOR erbaute - ICOR-Klinik in Kobanê, in der seit der Eröffnung über 15.000 Babys geboren worden sind

Die MLPD gedenkt der unzähligen mutigen Kämpferinnen und Kämpfer. Sie steht uneingeschränkt für die Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf, ebenso mit dem Aufbau und der Verteidigung der Demokratischen Föderation Nordostsyrien (Rojava).

 

Die Solidarität  ist nach wie vor geboten: angesichts der aktuell laufenden ständigen Angriffe und Übergriffe des Militärs des faschistischen türkischen Regimes – die unter anderem auch mit chemischen Waffen geführt werden - auf die Gebiete der Demokratischen Föderation Nordostsyrien und weitere kurdische Gebiete im Irak.

 

Im Rahmen von Aktionstagen unter dem Motto: „Wir sehen eure Verbrechen – Stoppt den Einsatz chemischer Waffen in Kurdistan!“ findet am Dienstag, den 1. November, eine Demonstration in Den Haag / Niederland statt. Den Haag ist der Sitz der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), die sich beharrlich weigert, die Vorwürfe gegen die Türkei zu untersuchen.

 

Notwendig ist ein gemeinsamer Kampf gegen die Kriege der verschiedenen imperialistischen Mächte, die sich um den vorherrschenden Einfluss im Mittleren Osten streiten, so Russland, die USA, die Türkei oder der Iran. Dieser Machtkampf reiht sich in die gegenwärtig von fast allen imperialistischen Ländern betriebene Vorbereitung eines Dritten Weltkriegs ein.

 

Die MLPD fördert entschieden den Aufbau einer antiimperialistischen und antifaschistischen Einheitsfront.

 

Die MLPD steht für die Verteidigung der Revolution von Rojava, für das Selbstbestimmungsrecht des kurdischen Volkes und gegen jegliche imperialistische Einmischung. Diese demokratische Revolution wird auf Dauer nur Erfolg haben, wenn der kurdische Befreiungskampf enger Bestandteil des weltweiten Kampfes um Demokratie, Freiheit und Sozialismus wird. Die Klärung weltanschaulicher Differenzen über den Weg zum Sozialismus und der gemeinsame praktische Kampf müssen dabei eine Einheit bilden.

 

Der Film „Den Sieg sichern“ ist ein hervorragendes Dokument über die Arbeit der 177 internationalen ICOR-Brigadisten und -Brigadistinnen zum Bau der Geburtsklinik in Kobanê.

 

Er berichtet unter anderem auch über die Arbeit des gefallenen Genossen Dozdar Hemu, aus Afrin stammend, der unermüdlich für den Solidaritätspakt zwischen der kurdischen Bewegung und der ICOR tätig war.

 

Hier geht es zum Film "Den Sieg sichern"