Betrieb und Gewerkschaft / Politik

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Auf IG Metall-Kundgebung: Kampf um höheren Lohn und gegen den Ukrainekrieg

Erfolgreicher Verkauf der Broschüre " Der Ukrainekrieg und die offene Krise des imperialistischen Weltsystems" auf der Demonstration und Kundgebung in Tuttlingen am 12. Oktober zur Tarifrunde.

Korrespondenz aus Balingen

Ausgestattet mit dem Plakat "Wir zahlen nicht für eure Krieg- wir stehen gegen eure Kriege auf" war die Verbindung vom Kampf um höheren Lohn und gegen den Ukrainekrieg für jedermann deutlich sichtbar. Mehrere Daumenhoch zeigten die Zustimmung etlicher Kollegen.

 

Auf die Broschüre angesprochen habe ich damit, dass hier vom Arbeiterstandpunkt Stellung bezogen und die Hintergründe des Kriegs aufgezeigt werden, der von beiden Seiten ein ungerechter Krieg ist. Meistens, vor allem von jüngeren Kollegen, kam die Antwort: "das brauche ich nicht, ich bin schon gut informiert."Jetzt heißt es vor allem in wenigen Sätzen den Unterschied zur bürgerlichen Propaganda aufzuzeigen: diese will uns weißmachen, dass mit dem 24.2. urplötzlich alles begann, tatsächlich ist dieser Krieg jedoch auch von der NATO von langer Hand vorbereitet und Ausdruck des verschärften Konkurrenzkampfs zwischen den imperialistischen Blöcken Russland/China und EU/USA. Dafür sollen jetzt die Arbeiter in der Ukraine, in Russland und den anderen beteiligten Länder zahlen, aber dieser Krieg ist nicht unser Krieg. Außerdem sollen wir glauben, dass wir die Demokratie in der Ukraine verteidigen, aber wie sieht es damit tatsächlich aus?

 

Am Ende waren es vier Broschüren, die den Besitzer wechselten.