Dingolfing (Niederbayern)

Dingolfing (Niederbayern)

Einsatz vor dem BMW-Werk

Kürzlich waren wir zu dritt am Tor bei BMW in Dingolfing. Wir verteilten 400 Stück vom Tarifrunde aktuell in kürzester Zeit.

Von einem Korrespondenten

Das hat gerade für die reingehende Spätschicht gereicht. Angesprochen haben wir: „Wir sind für die volle Durchsetzung der 8% - was sagt ihr dazu?“ und „Einsatz der vollen gewerkschaftlichen Kampfkraft für die 8%. Gegen Unternehmer Provokation Streik vorbereiten!“ Es gab einige Gespräche. Wir spürten, dass die Kollegen kampfbereit sind. Die „Wir sitzen alle in einem Boot“-Argumentation verfängt nicht. Einige kritisierten, dass 8% Lohnerhöhung zu wenig ist. Darauf sprachen wir den Kampf für einen Lohnnachschlag an. Ein Betriebsrat kam auch vorbei und wollte ein Flugblatt.

 

Als die Kolleginnen und Kollegen der Frühschicht rauskamen, konzentrierten wir uns darauf, Gespräche zu suchen und das Rote Fahne Magazin zu verkaufen. Ein Pförtner wollte uns vom Gelände verjagen. Wir verweigerten uns mit dem Verweis, das wir das letzte Mal auch hier standen. Der Pförtner drohte mit Polizei und informierte seine Vorgesetzten. Die Polizei kam dann auch, nachdem die Frühschicht schon rausgegangen war. Sie belehrten den Pförtner, dass die Straße nicht zum Werksgelände gehört. Das war schön zu hören.

 

In der Bahnhofsgaststätte trafen wir einen BMW-Kollegen, der uns kannte und mit der Linkspartei sympathisiert. Er war sehr interessiert an unseren Standpunkten und wir haben Nummern ausgetauscht. In der nächstgrößeren Stadt Deggendorf haben wir mittlerweile auch einen kleinen Lesekreis. Mit von der Partie ist auch unser REBELL.