Küstenaktionstag der IG Metall

Küstenaktionstag der IG Metall

"Küstenweit - Streikbereit!"

Wohl auch für die IG Metall Führung im Norden etwas überraschend meinten die Kolleginnen und Kollegen es tiefernst mit dieser Parole.

Von jb
"Küstenweit - Streikbereit!"
(rf-foto)

In einem Sternmarsch aus Osten, Westen und Süden kamen Kolleginnen und Kollegen von Airbus (Buxtehude, Hamburg und Stade), Atos, Diehl (Flugzeugbau-Zulieferer), Jungheinrich, Still und viele andere. Ca. 5.000 (lt. ndr.de) Kolleginnen und Kollegen versammelten sich  auf dem Fischmarkt in Hamburg.

 

Ina Morgenroth (IG Metall Hamburg) und Daniel Friedrich (Bezirksleiter IG Metall Küste) schlugen kämpferische Töne an. In Gesprächen mit den Kollegen wurde deutlich: „Wir brauchen die 8%, das ist das Mindeste. Einmalzahlungen helfen uns da nicht.“ Gerade in einer Großstadt wie Hamburg, in der Mieten und andere Bestandteile der Lebenshaltungskosten regelrecht explodieren, sagten Azubis von der Bühne: „Wir brauchen eine Ausbildungsvergütung, mit der wir auf eigenen Beinen stehen können.“ Sie betonten ebenfalls, 8% ist das mindeste und nur auf 12 Monate.

 

Rund 700 Flugblätter vom Tarifaktuell Nr. 2 gingen an die Kollegen. Unter den Betrieben, wo die MLPD ein Begriff ist, wurden sie häufiger genommen, während bei den anderen Betrieben eher weniger genommen wurden, aber einzelne auch ganz gezielt auf unsere Verteiler zugingen. Es wurde die Broschüre zum Ukrainekrieg, das Buch „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus“ und das Rote Fahne Magazin angeboten. Allerdings  wirkte  die Dauerbeschallung gegen tiefgehende Verkaufsgespräche.