Spanien

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Madrid: Hunderttausende für Erhalt des Gesundheitswesen

Die Kürzungspolitik der ultrarechten Regionalregierung Madrid samt ihrer Pläne zur Privatisierung der Gesundheitsversorgung sorgt für eine breite Protestwelle. Am 12. November gingen in Madrid Hunderttausende auf die Straße und forderten den Rücktritt von Isabel Díaz Ayuso, Präsidentin der Regionalregierung der Autonomen Gemeinschaft Madrid. Zur Teilnahme am Sternmarsch unter dem Motto "Madrid erhebt sich" hatten verschiedene Bürgerinitiativen aufgerufen. Die Beteiligung war riesig, die Zahlen liegen zwischen 670.000 (die Veranstalter) und 200.000 (die Regionalregierung). Die gesundheitliche Basisversorgung in der Region Madrid gilt seit Jahren als unterfinanziert und hoffnungslos überlastet. Die Organisatoren verweisen darauf, dass Madrid die spanische Region mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen ist. Dennoch werde hier pro Kopf am wenigsten für die medizinische Grundversorgung ausgegeben.