Gemeinsame Veranstaltung von YDG und REBELL

Gemeinsame Veranstaltung von YDG und REBELL

Bildungsarbeit und gemeinsam Feiern

Vor Kurzem führten der REBELL und die YDG (Neue Demokratische Jugend) in Stuttgart eine gemeinsame Veranstaltung zum Ukraine-Krieg durch. Das Motto war „Wir wollen Durchblick – sag nein zu allen imperialistischen Aggressionen“.

REBELL-Korrespondenz

Die Idee kam auf, da die Welt in den letzten Jahren sehr kompliziert geworden ist. Begonnen wurde mit einem selbst geschriebenen Gedicht. Der Vertreter der YDG auf dem Podium sprach über den Unterschied zwischen gerechten und ungerechten Kriegen. Er protestierte dagegen, dass Flüchtlinge aus der Ukraine und anderen Ländern in Flüchtlinge erster und zweiter Klasse gespalten werden.

 

Die Vertreterin des REBELL stellte anhand der Broschüre „Schau hinter die Kulissen“ vor, dialektisch an den Ukraine-Krieg heranzugehen. So ist Putin nicht „verrückt“, sondern die Hauptursache für den Krieg liegt in der ungleichmäßigen Entwicklung der kapitalistischen Länder im Imperialismus. In der Diskussion wurden Erfahrungen ausgetauscht, Jugendliche und junge Arbeiter für die Organisierung zu gewinnen. Es wurde berichtetet, dass es unter einem Teil der Bevölkerung die Meinung gibt, dass Putin einen gerechten Krieg gegen die USA führt. Doch Russland ist selbst ein neuimperialistisches Land. Dabei muss auch gegen Antikommunismus argumentiert werden, denn das heutige Russland hat nichts mit der sozialistischen Sowjetunion gemeinsam.

 

Im Laufe der Diskussion wurde aber auch kritisch-selbstkritisch diskutiert: Sind wir uns einig, dass es eine akute Gefahr eines Dritten Weltkriegs gibt? Was bedeutet eine offene Weltkrise für unsere revolutionäre Arbeit? Wie stehen wir dazu, sich in der revolutionären Partei zu organisieren? Angesprochen auf die Broschüre „Schau hinter die Kulissen“ wurde deutlich, dass Stefan Engel, der Autor, unter einigen türkisch-kurdischen Jugendlichen sehr bekannt ist.

 

Danach wurde übergeleitet zum gemeinsamen Tanzen. Wir haben uns an dem Abend besser kennengelernt, gelacht, ausgetauscht und die Solidarität gestärkt. Mit Glühwein-Verkauf und selbst gemachten Lesezeichen kamen auch Spenden zusammen.