Spanien

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Madrid: Ärzte in medizinischer Grundversorgung streiken

In der Region Madrid begannen am Montag die Ärzte in der medizinischen Grundversorgung, d.h. Hausärzte und Kinderärzte, mit einem unbefristeten Streik. Sie fordern mehr staatliche Mittel für diesen Bereich, um die massive Unterversorgung der Bevölkerung zu stoppen. Der Personalmangel ist riesig und nimmt immer weiter zu, weil viele Ärzte abwandern, auch ins Ausland. Die Regionalregierung hatte die Zahl der Gesundheitszentren verdoppelt, jedoch ohne das Personal aufzustocken. Am Montag beteiligten sich Ärzte in 430 Gesundheitszentren 4.240 Hausärzte und 720 Kinderärzte am Streik. Die Gesundheitszentren arbeiteten nur in der gesetzlich vorgeschriebenen Notbesetzung von 50 Prozent.