Wuppertal

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Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf gegen Unterdrückung der Polizei durchgesetzt

Am Dienstag Abend trafen sich rund 100 Menschen verschiedener Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen, um gegen den Faschisten Erdogan und den Krieg gegen die Kurden in Syrien zu protestieren.

Korrespondenz

Fahnen der YPG und YPJ (der Volksbefreiungseinheiten in Rojava/Nordsyrien) waren angemeldet und von der Versammlungsbehörde genehmigt, wenn sie nicht in Verbindung mit PKK gezeigt werden. Direkt noch vor Beginn der Kundgebung begann die Polizei, die Fahnen zu beschlagnahmen, sie seien verboten. Dann löste sie die Versammlung auf, weil auf ihr verbotene Fahnen gezeigt worden seien. Dagegen protestierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heftig. In Redebeiträgen wurde der Krieg und die Unterstützung Erdogans durch die deutsche Regierung kritisiert, Passanten solidarisierten sich. Eine Anmeldung einer spontanen Protestdemonstration gegen die Polizeiwillkür wurde untersagt: Es handele sich um denselben Teilnehmerkreis wie der der eben aufgelösten Kundgebung. Die Kundgebungsteilnehmer wurde eingekesselt und mit Strafanzeige und Feststellung der Personalien bedroht. Zu einem späteren Zeitpunkt versammelten wir uns an einem anderen Ort und führten eine bei der Polizei angemeldete Spontandemonstration mit Abschlusskundgebung durch. Ein wichtiger Erfolg im Kampf um die Durchsetzung demokratischer Rechte, aber auch eine Lehre, dass man sich im Vorfeld auf solche Unterdrückung bewusst einstellen muss.