Ukrainekrieg

Ukrainekrieg

Vorstoß Polens zur Beschleunigung der Weltkriegsvorbereitung

Kriegsministerin Christine Lambrecht hat Polen angeboten, Patriot-Raketen in Polen direkt an der ukrainischen Grenze zu stationieren.

Korrespondenz aus Ingolstadt

Ihr dortiger Amtskollege Mariusz Blaszcak konterte am 23. November mit dem Gegenvorschlag, die Waffen direkt an die Ukraine zu schicken. Provokativ sagte der Regierungschef Jaroslaw Kacynski, eine Verlegung in die Ukraine würde zeigen, „dass die Deutschen wirklich ihre Haltung ändern.“  Lambrecht meinte, ein Einsatz außerhalb der NATO müsse erst innerhalb der NATO diskutiert werden.

 

Der Vorschlag, der auch von Scharfmachern in der BRD unterstützt wird, zielt klar auf die Beschleunigung in der Vorbereitung des Dritten Weltkrieges. Das Flugabwehrraketensystem Patriot gilt als eines der kompliziertesten und heikelsten Waffensysteme. Selbst die Batterien, die vom US-Imperialismus an der Ostgrenze Polens stationiert wurden, werden wie auch die in anderen Ländern der Ostflanke der NATO stationierten Waffen von der US-Armee direkt bedient.

 

Eine Stationierung in der Ukraine würde den Einsatz von mehreren hundert NATO- Soldaten in der Ukraine erfordern. Diese Eskalation geht selbst NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg zu weit. Nicht ausgeschlossen wird eine Ausbildung von Angehörigen der ukrainischen Armee an dem System. Die ist aber so langwierig, dass sie in diesem Winter nicht mehr zum Einsatz kommen.