Tarifrunde

Tarifrunde

Chemie-Tarifabschluss = Reallohnverlust

Die Zeitung „Rührwerk „ – Zeitung von Kollegen für Kollegen bei Evonik - Goldschmidt – berichtet:

Aus Kollegenzeitung "Rührwerk"

Der Abschluss ist ein Reallohnabbau. Warum wurde auf den Einsatz gewerkschaftlicher Gegenwehr verzichtet und kampflos abgeschlossen? Das schwächt die Gewerkschaften stößt Kollegen vor den Kopf. Die Gewerkschaft ist stark, wenn die breite Masse der Kolleginnen und Kollegen in die gewerkschaftliche Aktivität einbezogen wird, die gewerkschaftliche Demokratie breit entfaltet wird und ein offenes Klima herrscht, dass sachliche, kritische und kontroverse Diskussion und Beratung zulässt.

 

Um die Gewerkschaft zu Kampforganisationen zu machen, müssen wir Kolleginnen und Kollegen selbst aktiv werden, selbst mit dem Einfluss des Reformismus fertig werden und gegebenenfalls mit selbstständigen Streiks den gesellschaftlichen Rahmen durchbrechen. Der Reformismus ist eine bürgerliche Strömungen der Arbeiterbewegung. Er hat inzwischen die Aufgabe, den Massen die kampflose Hinnahme von Verschlechterungen ihrer Lohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen als alternativlos zu verkaufen.

 

Das Einknicken von Gesamtmetall macht deutlich, was drin ist, wenn die gesellschaftliche Kampfkraft entfaltet wird.

  • Selbständige Kämpfe für einen tabellenwirksamen Lohnnachschlag von 20 Prozent!
  • Für ein allseitiges und vollständiges gesetzliches Streikrecht!
  • Für einen europaweiten Streik- und Aktionstag (als Signal im Kampf gegen die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten)!