MLPD macht Streik der Erdölarbeiter bekannt

MLPD macht Streik der Erdölarbeiter bekannt

Solidaritätskundgebung mit dem kämpfenden iranischen Volk

Das Bündnis „Frau, Leben, Freiheit -Lübeck“ hatte für den Nachmittag des 21. Januar zu einer Protestkundgebung gegen die Hinrichtungen im Iran auf dem Marktplatz aufgerufen.

Korrespondenz aus Lübeck
Solidaritätskundgebung mit dem kämpfenden iranischen Volk
Solidaritätskundgebung auf dem Lübecker Marktplatz (rf-foto)

Etwa 120 folgten dem Aufruf. Eröffnet wurde die Kundgebung mit dem Lied „Baraye azadi“ (für die Freiheit). Redner des Bündnisses prangerten das Mullah-Regime wegen seiner Verbrechen an Frauen und anderen Widerstandskämpfern an, unterbrochen von Rufen „Mullah muss weg!“ Eine junge Sozialdemokratin drückte eindrucksvoll ihre Solidarität mit den Frauen im Iran aus. Ein Vertreter von VOLT griff die Politik der EU an und forderte sie auf, die Demokratiebewegung im Iran zu unterstützen.

 

Ganz zum Schluss erhielt noch ein Vertreter der MLPD die Möglichkeit, den Streik der Erdöl- und Erdgasarbeiter ab dem 17. Januar bekannt zu machen. Ihre Forderungen „Stopp der Hinrichtungen, Beendigung der reaktionären Kleiderordnung für Frauen und Freilassung aller politischen Gefangenen“ lösten Zwischenbeifall aus.  „Die Streiks der Ölarbeiter haben schon vor 43 Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dem Schah-Regime das Genick zu brechen. Die internationale Arbeitereinheit wird auch dieses Mal dazu beitragen, dass das Mullah-Regime gestürzt wird.“ Das interessierte einen Zuhörer besonders und er nahm die ICOR-Resolution und eine ROTE FAHNE mit. Zu einigen jungen Iranern konnte ein Kontakt hergestellt werden. Zuversichtlich und solidarisch bildeten wir zum Schluss bei kämpferischer Musik einen großen Kreis.