Philippinen

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Der Bock als Gärtner: Marcos jun. mahnt zu Steuerehrlichkeit

Der philippinische Staatspräsident Ferdinand Marcos junior eröffnete im Februar eine Kampagne für Steuerehrlichkeit in den Philippinen mit dem Aufruf: "Ich ermutige die Öffentlichkeit, die korrekte Summe an Steuern pünktlich zu bezahlen." Er selbst hatte nach seiner Rückkehr in die Philippinen in den 1990er Jahren einen Steuerprozess. Für nicht gezahlte Immobiliensteuern wurde er dazu verurteilt, 38,6 Millionen Euro nachzuzahlen. Es kam nie eine Überweisung. Ein Vierteljahrhundert später soll die fällige Summe durch Zinsen und Gebühren auf rund 3,4 Milliarden Euro angewachsen sein. So hat es der inzwischen pensionierte Richter am Obersten Gerichtshof Antonio Carpio vorgerechnet. Aber Marcos jun. erklärte, bevor er Mitte 2022 Präsident wurde: "Ich kann nicht geben, was ich nicht habe."