Sudan
Faschistische Militärs bekriegen sich weiter
Die Lage im Sudan eskaliert immer weiter. Die sich im Kampf um die Macht bekriegenden faschistischen Militärs Abdel Fattah al-Burhan und Mohammed Hamdan Daglo brechen eine Waffenruhe nach der nächsten. Neben hunderten von Toten hat der Konflikt auch eine große Flüchtlingswelle ausgelöst. Nach Angaben von tagesschau.de sind mittlerweile 16.000 Menschen aus dem Sudan nach Ägypten geflohen. Mehr als 3.500 Menschen haben die Grenze nach Eritrea überquert. Nach UN-Angaben ist weiter damit zu rechnen, dass bis zu 270.000 Menschen in die Nachbarländer Tschad und Südsudan fliehen werden. Währenddessen begrüßt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (CDU) die 700 Bundeswehrsoldaten, die die Evakuierung aus dem Sudan durchgeführt haben. Eine Aufgabe, die durchaus auch zivile Rettungsorganisationen hätten durchführen können. Die Militarisierung aller Bereiche nimmt zu.