Als Oberbürgermeister untragbar

Als Oberbürgermeister untragbar

Boris Palmer: Opfer mangelnder Impulskontrolle oder Träger reaktionärer Ideologie?

Jetzt ist Boris Palmer ausgetreten aus der grünen Partei! Aber warum wurde er nicht längst rausgeschmissen nach diesen unsäglichen rassistischen Auftritten, zuletzt jetzt in Frankfurt?

Korrespondenz aus Tübingen

Die Veranstaltung an der Frankfurter Goethe-Universität zum Thema „Migration steuern, Pluralität gestalten“ hat zu Recht den Protest von Asta und Studenten hervorgerufen. Um die weitere Abschottung von Flüchtlingen an den europäischen Grenzen, um eine  menschenverachtende Flüchtlingspolitik ging es. Palmer geht dorthin, seine rassistischen Äußerungen sind selbst dem Unipräsidenten und seinem langjährigen Weggefährten und Anwalt Rezzo Schlauch zuviel. Zuerst versucht er, Rassismus salonfähig zu machen.

 

Und jetzt, wo er die berechtigte Kritik breiter Massen zu spüren bekommt, versucht er noch seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, indem er sich „professionelle Hilfe“ suchen will. Seit Jahren gibt es eine wachsende Kritik und zuletzt nach der Ermordung eines jungen Gambiers eine große Protestkundgebung in Tübingen zur Solidarität mit Geflüchteten und explizit gegen Palmer. Er hätte Probleme mit seiner Selbstkontrolle, wird jetzt in den Kommentaren hervorgehoben. Aber warum explodiert er nicht gegen die Energiemonopole, die Milliardenprofite erreichen? Seine Selbstkontrolle verliert er stattdessen immer in faschistoider Richtung.

 

Dann spielt er sich als Opfer auf, hat aber als bewusster reaktionärer und rassistischer Vordenker selbst diese Denkweise und die entsprechende narzistische Geltungssucht in die Medien getragen. Dieser „Noch-OB“ betreibt die Rechtsentwicklung in der Gesellschaft. Er provoziert bewusst und will damit offen rassistisches Gedankengut hoffähig machen und bedient niedrigste rassistische Vorurteile und Gefühle. Dieser OB ist untragbar: Sofortiger Rücktritt! Schluss mit der gesteuerten Hetzkampagne gegen Geflüchtete und Migranten! Für das Recht auf Flucht!